Bruckmühl – Zum 25. Mal trafen sich kürzlich, seit dem ersten Gebet des derzeitigen Vorbereitungsteams am 6. März 2016, Menschen aus Bruckmühl und der Umgebung, um sich auf dem Wege des Betens für den weltweiten Frieden einzusetzen und gewaltfreie Konfliktbewältigung anzumahnen.
Auf Einladung der evangelischen Kirchengemeinde, des katholischen Pfarrverbandes und der Moschee Bruckmühl wurden in der Holnstainer Schule unterschiedliche Gebete vorgetragen und vorgesungen, eine Stille für eigenes Gebet eingehalten und abschließend die jüdische Religion mit dem Lied „Hevenu shalom alechem“ („Wir wollen Frieden für alle“) miteinbezogen. Zu Beginn wurde die Wichtigkeit des gemeinsamen Bemühens um den Frieden betont. Unterstützt wurde das durch ein Zitat der Washingtoner Bischöfin Mariann Edgar Budde beim ökumenischen Gottesdienst zur Amtseinführung von Donald Trump, in der sie um Kraft bat, die Würde jedes Menschen zu respektieren. So wurde auch hier der nötige Mut für diesen gemeinsamen Einsatz erbeten. Anlässlich des Sommertermins gab es nach dem Gebet noch Häppchen und Getränke für den weiteren zwanglosen Austausch und die gegenseitige Bestärkung untereinander.
Das nächste Interreligiöse Friedensgebet in Bruckmühl findet am Sonntag, 9. November, statt. Dazu wurde schon jetzt eingeladen.