Tuntenhausen ist stolz auf seine vielen Einser-Schüler

von Redaktion

Bürgermeister Georg Weigl gibt Absolventen einen Tipp von Mark Twain mit auf den Weg – Kleines Präsent und großes Badetuch als Geschenk

Tuntenhausen – Es gehört zur Tradition in Tuntenhausen, dass der Bürgermeister alle Schüler mit Einser-Abschluss aus den umliegenden Schulen zu einem Empfang ins Rathaus einlädt. Der große Sitzungssaal wurde diesmal fast zu klein, so groß war die Resonanz, die Bürgermeister Georg Weigl sehr freute.

Es sei schön meinte er, wenn sich neben den Eltern auch Geschwister und Oma und Opa über die Leistungen freuen und mitkommen. „Eine solche Note ist immer auch eine enorme Leistung“, betonte der Bürgermeister, der heuer 26 Schüler begrüßen durfte. Allerdings machte der übertriebene Datenschutz der Gemeinde bei der Suche nach den Einser-Schülern ganz schön zu schaffen. Deshalb bat Weigl um Nachsicht, sollte der eine oder andere Schüler nicht ausfindig gemacht worden sein.

„Aber eine nachträgliche Ehrung gibt es dann auf alle Fälle“, resümierte Weigl. Es sei in den vergangenen Wochen schon so viel gesagt worden, deshalb hielt er sich kurz und gab den Schülern nur eines mit auf den Weg: „Nutzt die Chancen, die sich euch bieten, Nachwuchs wird bei uns in der Wirtschaft dringend gesucht.“

Die Möglichkeiten seien heutzutage so hoch wie seit zehn bis 15 Jahren nicht mehr erklärte Weigl. Gleichzeitig erinnerte er an ein Sprichwort von Mark Twain, das die aktuelle Situation am besten beschreibt: „In 20 Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die Dinge, die du getan hast. Also löse die Knoten und laufe aus dem sicheren Hafen.“ Er animierte die Jugendlichen, engagiert zu bleiben und neugierig zu sein. Zusammen mit der Zweiten Bürgermeisterin Maria Breuer und dem Dritten Bürgermeister Martin Lurz ehrte er die Schüler, die ein kleines Präsent und ein großes Badetuch erhielten: Lena Berger (Ausbildung Kauffrau für Büromanagement, BFS 2 in Rosenheim), Marinus Bodner (Ausbildung Schreiner, Staatliche Berufsschule 1 Rosenheim), Josefine Danzl (Quali Fritz-Schäffer-Schule Ostermünchen), Emanuel Dobl (Mittlere Reife, Wirtschaftschule Alpenland), Thomas Eder (Mittlere Reife, Wirtschaftschule Alpenland), Emilia Feichtl (Quali Fritz-Schäffer-Schule Ostermünchen), Magdalena Grabichler (Ausbildung Groß- und Außenhandelskauffrau, BFS 2 in Rosenheim). Jonas Grimm (Allgemeine Hochschulreife, FOSBOS Berufliche Oberschule Rosenheim), Anica Haberl (Fachhochschulreife, FOSBOS Berufliche Oberschule Rosenheim), Johanna Hafner (Fachhochschulreife, FOSBOS Berufliche Oberschule Rosenheim), Tizian Huber (Mittlere Reife, Max-Joseph-Schule Großkarolinenfeld), Jakob Kastenmüller (Ausbildung Zimmerer, Staatliche Berufsschule Bad Aibling), Johannes Lechner (Ausbildung Landwirt, Staatliche Berufsschule 1 Rosenheim), Verena Meixner (Fachhochschulreife, FOSBOS Berufliche Oberschule Rosenheim), Matthias Preißinger (Ausbildung Landwirt, Staatliche Berufsschule 1 Rosenheim), Luisa Prinz (Mittlere Reife, Wirtschaftschule Alpenland), Muriel Rieder (Mittlere Reife, Wirtschaftschule Alpenland), Isabella Schäfert (Mittlere Reife, Wirtschaftschule Alpenland), Elisabeth Schmelzer (BOS13/internationale Wirtschaft, Therese-von-Bayern-FOSBOS München), Genoveva Schmelzer (Ausbildung Buchbinderin, Städtische Berufsschule für Buchbindetechnik und Fotografie München), Gina-Maria Schwarz (Fachhochschulreife, FOSBOS Berufliche Oberschule Rosenheim), Lorenz Siegel (Quali, Max-Joseph-Schule Großkarolinenfeld), Luisa Stamml (Mittlere Reife, Wilhelm-Leibl-Realschule Bad Aibling), Theresa Stimmer (Quali, Max-Joseph-Schule Großkarolinenfeld), Simon Wallner (Max-Joseph-Schule Großkarolinenfeld), Elena Westner (Mittlere Reife, Wirtschaftschule Alpenland).

Bei Sekt und einem kleinen Imbiss wurden Geschichten ausgetauscht und ein Blick auf die zurückliegenden Jahre geworfen. ws

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