Auch an Fahrgeschäften ist beim Volksfest einiges geboten.
Feldkirchen-Westerham – Der Auftakt zum Volksfest des TV Feldkirchen am Samstag hätte stimmungs- und eindrucksvoller nicht sein können. Statt am Dorfplatz war der Treffpunkt für alle, die gerne feiern, der Vorplatz an der Mangfallhalle.
Die Schlossbrauerei Maxl-rain hatte Freibier ausgeschenkt, die Vorfreude aufs Festzelt war unüberhörbar. Und los gings zu den flotten Klängen der Musikkapelle Vagen, im Gefolge der TV Feldkirchen sowie weitere Ortsvereine mit vielen Mitgliedern. Ins Auge stach vor allem die große Schar der einheitlich in den Vereinsfarben rot-weiß gekleideten Kinder und Jugendlichen. TV-Vorsitzender Anton Kammerloher hatte einen ganzen Zettel voller Namen, die zum Gelingen des Volksfestes beigetragen hatten. Beispielsweise war Prinz Peter von Lobkowitz mit einem Großteil seiner Führungsriege im Festzelt.
Ein interessanter und kurioser Aspekt zum Anzapfen und zur Unterhaltung: Wenn der TV Feldkirchen sein Volksfest feiert, dann hat „Vagen das Sagen“. 1973, also vor gut 50 Jahren, hatte der Turnverein Feldkirchen 1903 sein 70-jähriges Gründungsfest gefeiert, was als Vorgänger des jetzigen Volksfestes gilt. Damaliger Bürgermeister der seit 1972 neuen Gemeinde Feldkirchen-Westerham: Max Reitner aus Vagen. Dirigent der Musikkapelle Vagen: der unvergessene Georg „Schorsch“ Kleeblatt. Und aktuell: Johannes Zistl, ebenfalls ein Vagener, hat im Rathaus als Bürgermeister das Sagen, Jürgen Schubert steht mit seinem Dirigentenstab an der Spitze der Musikkapelle Vagen.