Feldkirchen-Westerham – Die 11000-Seelen-Gemeinde Feldkirchen-Westerham im Westen des Landkreises Rosenheim kann durchaus als mittelständisches Unternehmen gesehen werden. Mit seinen rund 180 Mitarbeitern im Rathaus, in den fünf Kindergärten, dem Bauhof, der Musikschule und der Volkshochschule ist sie einer der größeren Arbeitgeber.
Für diese zum Teil schon seit mehreren Jahrzehnten in der Kommune Beschäftigten war die Sommerfeier im Gasthaus Stahuber in Thal bei Großhöhenrain eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen der knapp 40 neuen Kollegen.
Zu Beginn packte Bürgermeister Johannes Zistl seinen Dank für die geleistete Arbeit und seine hohen Erwartungen wieder in ein Zitat: „Die Stärke eines Teams ist jedes einzelne Mitglied. Die Stärke eines jeden Mitglieds ist das Team.“ Und weiter: „Diese Worte bringen genau das auf den Punkt, was unsere Zusammenarbeit über alle Ämter, Abteilungen und Einrichtungen hinweg ausmacht.“
In seinem Jahresrückblick erinnerte der Bürgermeister an die Eröffnung des Kinderhauses Bucklberg. „Diese Zehn-Millionen-Euro-Investition ist ein moderner, offener Ort für vier Kindergruppen und zusätzlichen VHS-Räumen.“ Im April wurde am neuen Dorfplatz in Feldkirchen Hebauf gefeiert und auch der neue Wertstoffhof am Eidechsenweg zwischen Feldolling und Westerham wird gut angenommen.
Zu den organisatorischen Verbesserungen im Rathaus gehört auch die Online-Terminvereinbarung. Schon im ersten Halbjahr 2025 wurden 500 Termine gebucht. „Ein tolles Ergebnis, das zeigt, wie Digitalisierung im Alltag wirklich ankommt“, freute sich der Bürgermeister. Johannes Zistl nahm auch die Gelegenheit wahr, im Rahmen dieses Treffens einer Reihe von Frauen und Männern zu runden Geburtstagen und Dienstjubiläen zu gratulieren.
„Ich darf mittlerweile auf zwei Jahre im Amt zurückblicken – mit vielen Erfahrungen, spannenden Projekten und einem guten Bauchgefühl, das mir jeden Tag sagt, dass ich hier genau am richtigen Platz bin“, sagte Zistl. me