Lampferding/Schlafthal – Nachdem die Band LSC ihr 25-jähriges Bestehen bereits am Freitag gefeiert hatte, konnte die Lampferdinger Feuerwehr am vergangenen Wochenende ein weiteres Jubiläum begehen: ihr 40. Stadlfest.
Die leere Vereinskasse war wohl damals der Grund, ein Fest zu veranstalten und dadurch Einnahmen zu generieren. Seinen Anfang fand das Stadlfest in Kronau, dann kam es „über die Attel“ nach Schlafthal zum „Michen“. Die Veranstaltung wurde im Laufe seiner Geschichte mehrfach wegen Trauerfällen abgesagt und fiel auch zur Corona-Zeit zweimal aus. Jetzt konnte aber das 40. Stadlfest an seinem angestammten Platz im Weiler Schlafthal bei Lampferding gefeiert werden.
Der geplante Feldgottesdienst musste wegen drohendem Regen allerdings im Stadl abgehalten werden. Die gut besuchte Messe wurde vom Kirchenchor der Kuratie Lampferding gestaltet und die Fürbitten und Lesungen trug Kirchpfleger Peter Ester vor.
Pfarrer Otto Wiegele ging in seiner Ansprache auf den Veranstaltungsort ein: „Ein besonderer Reiz ist es, hier in einem ‚Provisorium‘ zu feiern und dabei Christus zu ehren. Denn wir sind immer unter der Sonne Gottes, auch hier im Stadl.“ Am Ende schloss der Geistliche mit dem Wettersegen und den Worten: „Gehet hin in Frieden, aber bleibts no do.“
Die hungrigen Gäste versorgten anschließend die Feuerwehrler mit Rollbraten, Gockl, Käsespätzle, Pommes oder Salatteller. Für eine angenehme Hintergrundmusik mit seinem „Lampferdinger Trio“ sorgte Sepp Krichbaumer. Mit Kaffee und ihren vielen gespendeten Torten, Schmalznudeln und Hasenöhrl verwöhnten die Frauen der Gegend am Nachmittag an der Kaffee- und Kuchenbar die Besucher.
Am Abend sorgte dann die obligatorische Sau-Preisverlosung für Anspannung und Unterhaltung im Stadl. Drei Gewinner konnten schließlich die üppigen Fleischpreise mit nach Hause nehmen. Der erste Preis ging nach Dettendorf, der zweite nach Knogl und der dritte Fleischpreis wurde nach Ostermünchen mitgenommen.
Zum Abschluss des 40. Stadlfestes stand am Montag dann das traditionelle Kesselfleischessen mit „den Hirschn“ auf dem Festprogramm. Viele Besucher kamen auch heuer wieder in die Michen-Halle und unterstützten damit den Lampferdinger Feuerwehrverein. Kommandant Christoph Huber resümierte am Ende: „Wir waren sehr zufrieden mit dem Festverlauf und sind auch froh, dass alles gepasst hat.“ tst