30 Jahre Engagement für eine grüne Gemeinde

von Redaktion

Grünen-Ortsverband Feldkirchen-Westerham feiert Jubiläum beim Sommerfest

Feldkirchen-Westerham – Bei kühlem Regenwetter feierte der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen Feldkirchen-Westerham sein 30-jähriges Bestehen. Zahlreiche Mitglieder und Unterstützer kamen zusammen, um auf drei Jahrzehnte engagierter Kommunalpolitik zurückzublicken.

Gegründet wurde der Ortsverband im Vorfeld der Kommunalwahl 1996 von Christof Langer, seiner Frau Monika Langer und Peter Bartlechner. Die Gründung war ein mutiger Schritt – und ein Erfolg: Bereits im März 1996 erhielt Peter Bartlechner als erster Grüner einen Sitz im Gemeinderat. Seitdem setzen sie sich kontinuierlich für ökologische, soziale und gerechte Themen vor Ort ein.

In seiner Festrede würdigte Gründungsmitglied Christof Langer die gemeinsamen Errungenschaften und erinnerte an zentrale politische Initiativen. Dazu zählen der Einsatz für ein Naturschwimmbad, eine regional und sozial ausgerichtete Energieversorgung, die Einführung weiterer Tempo-30-Zonen, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, kontinuierliche Flüchtlingsarbeit und das Engagement gegen fortschreitende Flächenversiegelung.

Besonders bedauerlich: Das Naturschwimmbad, ein Herzensprojekt grüner Gemeinderäte, fand trotz intensiver Bemühungen keine Mehrheit im Gemeinderat und wurde daher nie realisiert. Ein sichtbares Zeichen des Erfolgs dagegen: Die Anzahl grüner Gemeinderatssitze ist über die Jahre stetig gewachsen. In der aktuellen Legislaturperiode 2020 bis 2026 sind die Grünen mit fünf Sitzen im Gemeinderat vertreten – ein starkes Mandat für nachhaltige Kommunalpolitik.

„Was wir vor 30 Jahren begonnen haben, wirkt bis heute“, betonte Langer. „Es ist schön, zu sehen, wie viele Menschen sich mittlerweile aktiv für grüne Politik engagieren und unsere Gemeinde mitgestalten.“ Das Sommerfest sei nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern auch eine Ermutigung für die kommenden Jahre: Der Ortsverband bleibe eine treibende Kraft für zukunftsfähige und soziale Politik in der Gemeinde, so Langer.

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