Bad Feilnbach – Mit dem Prädikat „hervorragend herausgebrachte Zuchtfohlen“ sowie erstklassige Ausrichtung endete das 18. Oberbayerische Haflinger- und Edelbluthaflinger Fohlenchampionat des Pferdezuchtverbandes Oberbayern, das am Sonntag in Bad Feilnbach stattfand.
Konzentrierte Richterkommission
Für die Organisation zeichneten Hans Schiller, Zweiter Vorsitzender der Geschäftsstelle des Pferdezuchtverbands Oberbayern, sowie Johann Kappelsberger, Vorsitzender der Haflingerzuchtvereinigung Oberland, verantwortlich. Gastgeber und Ausrichter waren die Rosserer der „Pferdefreunde am Wendelstein“, die zur Veranstaltung ihren Turnierplatz auf dem Vereinsgelände am Brainpold zur Verfügung stellten und sich um das leibliche Wohl der Gäste mit Speis und Trank bemühten.
47 muntere und gelehrige Stut- und Hengstjungtiere in den Gattungen „Haflinger“ und „Edelbluthaflinger“ wurden bei hochsommerlichen Bedingungen zur Schau gestellt und faszinierten durch ihr typisches Aussehen und ihre Beweglichkeit die Besucher und die alles konzentriert beobachtende Richterkommission gleichermaßen.
Allerdings, so erklärten die Richter Bettina Filary aus Ruderatshofen, Helmut Gossner aus Günzburg, Barbara Müller aus Obermaiselstein sowie Marion Rall aus Roggenburg in der abschließenden Siegerehrung, stellten die zur Schau gestellten Tiere eine Herausforderung in der Punktevergabe dar.
Der Grund: die enorm starke Qualität an herausgebrachten Haflinger- und Edelbluthaflingerfohlen, die mit Schick und Charme gleichermaßen überzeugten und für Spannung bei den Züchtern und auch den möglichen künftigen Besitzern sorgten.
Gerichtet wurde in Vorentscheidungen auf zwei Ringen in den Kategorien Hengst- und Stutfohlen. Endgültige Entscheidungen für ein junges „Mädchen und Bübchen in typischem Blond“ fielen im finalen Endring in Begleitung der Mutterstuten und mit bezirzenden Blicken aus Pferdeaugen vom Turnierplatz in Richtung der Jury.
Sieger- und Reservesieger verließen mit Gesamtpunktzahlen über 90 und Schärpe um den Hals das Gelände – auch in der Erwartung, bei übergeordneten Wettbewerben glänzen zu können.
In der Kategorie „Edelbluthaflinger“ ging das Stutfohlen von Johann Kappelsberger aus Dietramszell mit 95,5 Punkten als Sieger hervor. Reservesiegerin wurde das Fräulein von Elisabeth Kerschbaumer aus Ebersberg mit 92,5 Punkte, gefolgt vom blonden Mädel von Maike und Tobias Obermaier aus Fischbachau mit 91,5 Punkten.
Bei den munteren Burschen landete der Hengst von Sandra und Florian Albrecht-Andrä aus Huglfing mit 93,0 Punkten auf Platz eins, gefolgt von einem Hengstfohlen von Hans Kirchberger aus Fischbachau mit 93,5 Punkten. Zweite Reservesieger wurden die Hengstfohlen von Kathrin Häringer aus Huglfing und Matthias Berger aus Brunnthal mit gleichauf 91,5 Punkten.
Züchter aus
ganz Oberbayern
In der Kategorie „Haflinger“ siegte eine junge Stute von Hans Perschl aus Heiming mit 91,5 Punkten, vor den Konkurrentinnen von Manfred Zuhr aus Taufkirchen mit 90,0 Punkten sowie einer weiteren Stute von Hans Perschl mit 87,5 Punkten.
Der siegreiche Hengst in der Kategorie „Haflinger“ mit 94 Punkten stammt aus dem Stall von Johann Kappelsberger aus Dietramszell. Reservesieger wurde ein Hengst von Gebhard Enzinger aus Jechling mit 88 Punkten, vor einem Hengst von Manfred Zuhr mit 87,5 Punkten.
Krönender Abschluss der Veranstaltung war eine große Tombola mit gestifteten Preisen.