Eine Nordumgehung im Kopf

von Redaktion

Bad Aiblings „Parteifreie“ wollen bei der Kommunalwahl mit Verkehrsthemen punkten

Bad Aibling – Die neue Gruppierung „Parteifreie Bad Aibling“, die bei der Stadtratswahl am 8. März 2026 erstmals mit einer eigenen Liste antreten will, beschäftigt derzeit nicht nur die Suche nach geeigneten Kandidaten hierfür. Vorsitzender Raphael Stanke und sein Team zimmern auch bereits an einem kommunalpolitischen Programm, mit dem sie die Wähler für ihre Ideen gewinnen wollen.

„Zu 100 Prozent parteifrei ist unsere Prämisse, die über allem steht“, betont 
Stanke. Die Stadtentwicklung und Bauvorhaben sollen ein Schwerpunktthema sein. „Als frischgebackener Vater liegen mir natürlich auch die Kinderbetreuung und die Angebote für die Jugend am Herzen“, so der Vorsitzende weiter.

Außerdem wollen die Parteifreien ehrenamtliches Engagement und die Arbeit der Vereine ebenso in ihrem Programm berücksichtigen wie die Anliegen der Senioren. „Wir wollen nicht nur Wertschätzung zum Ausdruck bringen, sondern uns um konkrete Unterstützung bemühen“, sagt Stanke.

Ein besonderes Augenmerk werden die Parteifreien zudem auf die Verkehrsentwicklung legen. „Hier müssen wir den Spagat zwischen Mobilität und der Belebung der Innenstadt hinbekommen“, ist Stanke überzeugt. Das derzeit hohe Verkehrsaufkommen in der Thürhamer Straße sei „für viele belastend“.

Deshalb hält er eine Nordumgehung der Stadt im Grundsatz für sinnvoll, schränkt aber gleichzeitig ein. „Ob sie so schnell kommt, das ist eine andere Frage. Da spielen viele Faktoren bei einer Entscheidung eine Rolle, die nicht auf unserer kommunalen Ebene beeinflusst werden können.“ 

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