Ein Auftakt nach Maß zum unrunden Geburtstag

von Redaktion

Feuerwehr Tuntenhausen feiert 151-jähriges Bestehen – Verstorbene Kameraden geehrt

Tuntenhausen – Mit einem perfekten Auftakt startete die Feuerwehr Tuntenhausen am Donnerstag in ihr 151-jähriges Jubiläumsfest. „Besser hätte es gar nicht laufen können“, freute sich Vorsitzender Sebastian Ehberger.

Bei schwülwarmen Sommertemperaturen zapfte Bürgermeister Georg Weigl das erste Fass Bier an – und benötigte dafür nur drei Schläge. Damit war das Fest offiziell eröffnet. „Endlich beginnen unsere Feierlichkeiten“, verkündete Ehberger sichtlich zufrieden, nachdem man unzählige Stunden in die Vorbereitung investierte: Seit Wochen schon mühte man sich am Aufbau des Festes und noch viel mehr leistete der elfköpfige Festausschuss.

An die 20 Sitzungen, aufaddiert rund 1000 Stunden, verbrachte man mit der Planung. Schließlich brachte der Verein das Fest 2024 terminlich gar nicht unter, weshalb das Jubiläum schließlich 2025 stattfindet.

Ehberger konnte eine Reihe von Ehrengästen begrüßen: Schirmherr Georg Weigl, Ehrenbürger Hans Thiel, Diakon Hilger, die Familie Eder und Hildegard Eder als Fahnenmutter. Auch Roland Merk von der „Dreder Musi“ gratulierte der Feuerwehr zu ihrem Jubiläum: „Des is bärig, wir gfrei’n uns, da sein zu dürfen!“ Dem Schirmherrn oblag es dann, den ersten Marsch „Alte Kameraden“ zu dirigieren.

Bereits eine halbe Stunde zuvor hatten die Feuerwehrkameraden am Kriegerdenkmal ihrer verstorbenen Mitglieder gedacht und mit einer Andacht an die lange Tradition des Vereins erinnert. „Wir stehen hier am Kriegerdenkmal voller Respekt und Achtung vor den von uns gegangenen Kameraden“, sagte Diakon Josef Hilger, bevor er gemeinsam mit den Anwesenden ein „Vater Unser“ betete. Zu den Klängen des Lieds „Ich hatt einen Kameraden“ senkten die vier Ortsvereine und die beiden Patenvereine aus Tattenhausen und Lampferding ihre Fahnen. Werner Stache

Artikel 3 von 11