Von Kreislaufproblemen über Schnittverletzungen bis zu Platzwunden

von Redaktion

Helfer des Roten Kreuzes versorgen 113 Patienten beim Echelon-Festival – Belastung des Rettungsdienstes reduziert

Bad Aibling – Das Echelon- Festival zog auch in diesem Jahr wieder Tausende Musikbegeisterte auf das ehemalige US-Kasernengelände in Bad Aibling. Die Besucher feierten bei dem Festival nationale und internationale DJs aus House und Electro vor Ort.

Wie bereits in den Vorjahren übernahm der BRK-Kreisverband Rosenheim unter der Leitung der BRK-Bereitschaft Bad Aibling die sanitätsdienstliche Absicherung des Festivals sowie des angrenzenden Campingplatzes. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte aus den verschiedenen Gemeinschaften des Kreisverbands waren während der Veranstaltung rund um die Uhr im Einsatz, um die medizinische Versorgung sicherzustellen.

Aufgrund der Wetterlage kam es am Freitagabend zu einer Unterbrechung des Festivals und im Verlauf der Nacht zu einem Großeinsatz von Rettungskräften wegen eines Unwetters. Infolgedessen wurde das Gelände am Samstag nicht geöffnet und der zweite Festivaltag abgesagt.

Während der Veranstaltung waren verschiedenste medizinische Qualifikationen im Einsatz – vom Ersthelfer bis zum Arzt –, um eine umfassende Versorgung der Festivalbesucher zu gewährleisten. Zudem wurden erfahrene Führungskräfte eingesetzt, um die Behandlungsstellen zu koordinieren.

Unterstützt wurde das Team unter anderem durch ein Einsatzfahrzeug mit Funktechnik, das für einen geregelten Funkverkehr sorgte.

Aufgrund der Größe der Veranstaltung begann die aufwendige Planung bereits mehrere Monate im Voraus, um einen reibungslosen Ablauf während der Veranstaltung sicherzustellen. Während des Festivalzeitraums wurden insgesamt 113 Patienten durch die Einsatzkräfte medizinisch versorgt. Der Großteil konnte nach ambulanter Behandlung direkt wieder auf das Veranstaltungsgelände zurückkehren.

Nur sieben Personen mussten zur weiteren Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht werden, was einer vergleichsweise niedrigen Einlieferungsquote von sechs Prozent entspricht. Dank der leistungsfähigen sanitätsdienstlichen Infrastruktur vor Ort konnte somit die Belastung für den regulären Rettungsdienst und die umliegenden Krankenhäuser deutlich reduziert werden. Hierbei behandelten die Einsatzkräfte ein breites Spektrum an Beschwerden – von Kreislaufproblemen über kleine Schnittverletzungen bis hin zu Platzwunden.

Am Festivalfreitag wurden die Einsatzkräfte vor Ort durch den stellvertretenden Landesbereitschaftsleiter Jürgen Terstappen sowie den Kreisbereitschaftsleiter des BRK-Kreisverbands Rosenheim, Michael Lederwascher, besucht. Sie würdigten die professionelle sanitätsdienstliche Arbeit aller Einsatzkräfte und dankten den ehrenamtlichen Helfern für ihr Engagement und ihren Einsatz.

Ein besonderer Dank gilt allen ehrenamtlichen Helfern, die mit großem Engagement und Teamgeist dazu beigetragen haben, den Sanitätsdienst auch in diesem Jahr professionell und reibungslos durchzuführen. Ohne das Zusammenspiel aller Beteiligten aus dem gesamten BRK-Kreisverband Rosenheim wäre dieser Einsatz in dieser Form nicht möglich gewesen.

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