Fußballer des SV Ostermünchen sind nicht nur sportlich gut unterwegs

von Redaktion

Ehrgeizige Ziele für die erste und zweite Mannschaft gesetzt – Erfolgreiche Jugendarbeit – Dank an Ehrenamtliche

Ostermünchen – Mit zwölf Mannschaften, 25 Trainern und drei Sportplätzen ist einiges zu koordinieren – doch wie die kürzlich abgehaltene Jahreshauptversammlung zeigte, gelingt das den Fußballern des Sportvereins Ostermünchen (SVO) hervorragend.

Zu der Versammlung konnte der Fußball-Abteilungsleiter Julian Reisner auch Ehrenvorstand Hans Thiel und Ehrenmitglied Werner Stache sowie den aktuellen SVO-Vorsitzenden Christian Mayer begrüßen. In seinem Abteilungsbericht ging Reisner auf die alte Saison 2024/25 ein, in der SVO 1 mit dem fünften Platz in der Kreisliga ein ordentliches Ergebnis erzielt hat – ein besseres verhinderten die vielen Verletzungen, so Mayer. SVO 2 schaffte in der B-Klasse Platz 7.

Jugendleiter Klaus Kunert zeigte dann die Resultate der zehn Jugendmannschaften auf, wobei allerdings G-Jugend und F-Jugend nur Turniere spielt. Der Nachwuchs erreichte jeweils Plätze von drei bis sechs. Die A-Jugend kam sogar bis zur Aufstiegsrunde der Bezirksoberliga. „Ziel ist es, mit allen Mannschaften in der Kreisklasse oder Kreisliga zu agieren“, gab Kunert die mittelfristige Marschroute bekannt. Ein Höhepunkt war für die Abteilung wieder der Auto-Eder-Cup mit 48 Jugendmannschaften. „Das war eine Supersache“, so das Fazit des Jugendleiters. Ein großes Lob erhielten die Platzwarte für die Pflege der drei Spielstätten. „Wir hatten seit dem legendären Platzwart-Duo Berger-Ratschmeier nicht mehr solch gute Spielflächen“, betonte Kunert. Und das, obwohl fast alle Jugendmannschaften, auch die der Spielgemeinschaft, meist in Ostermünchen trainieren.

Ein „tragbares Defizit“ bescheinigte Hauptkassier Stefan Hofbauer den Fußballern. „Das Ergebnis hängt halt immer stark von den notwendigen Investitionen für die Sportanlage ab“, erklärte Hofbauer, beklagte gleichzeitig aber auch steigende Fixkosten. Alleine Strom und Heizöl kosteten fast 15000 Euro. Aussprache zu den Berichten gab es keine, sodass man konstatieren konnte, dass das Auditorium mit den Ergebnissen und dem Verlauf des abgelaufenen Jahres zufrieden war. Reisner zeigte dann die Kaderbewegungen der beiden Seniorenteams für die neue Saison auf. Für SVO 1 sprach er von einer „coolen Liga“, die allerdings weite Fahrten erfordert (Neuötting, Grünthal, Tüßling, Mehring, Reischach, Reichertsheim). Für die neue Saison setzt sich die erste Mannschaft des SVO das Ziel, im oberen Tabellendrittel mitzumischen. Die zweite Mannschaft strebt eine Platzierung unter den Top fünf an – verbunden mit einer klaren spielerischen Weiterentwicklung.

Auch abseits des Platzes gab es beim SVO einige positive Entwicklungen zu vermelden: Die Spieler dürfen sich über ein modernisiertes Kabinendesign freuen – optisch ansprechend und funktional gestaltet. Zudem wurde die Trainingsausstattung erneuert, was optimale Bedingungen für den Trainingsbetrieb schafft.

Neben dem Sport kam auch das Vereinsleben nicht zu kurz: Beim traditionellen Steckerlfischessen am Karfreitag war der Andrang groß, und auch die beiden ausgerichteten Relegationsspiele waren ein voller Erfolg – mit insgesamt fast 1700 Zuschauern ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt im Verein und die Unterstützung aus der Region.

Unter dem Punkt Wünsche und Anträge meldete sich Julian Reisner als Spieler zu Wort. Er nahm Stellung zur zuletzt geäußerten Kritik an der sportlichen Leistung, die er als nicht gerechtfertigt empfand. Der zustimmende Beifall der Versammelten zeigte deutlich, dass er mit seiner Einschätzung nicht alleine war. Auch SVO-Vorstand Christian Mayer stärkte Reisner den Rücken: „Sieg ist Sieg“, stellte er lapidar klar.

Einen Appell richtete Hans Thiel an die Fußballer: Sie sollten das Weinfest am 2. Oktober besuchen, um daraus ein Fest der Kameradschaft für den gesamten Verein zu machen. Christian Mayer nutzte die Gelegenheit, um sich bei allen Ehrenamtlichen für die Woche für Woche geleistete Arbeit zu bedanken.

Gleichzeitig äußerte er leise Kritik am Fernbleiben einiger Jugendtrainer bei der Versammlung. „Ich wünsche euch Kraft und Spaß für die neue Saison“, schloss Mayer seine Rede. Zum Abschluss lag es an Abteilungsleiter Julian Reisner, die Versammlung offiziell zu beenden.ws

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