Spielplatz-„Reanimation“ beim SV Bruckmühl

von Redaktion

Spielgerät bekommt „zweites Leben“ – neue Attraktion begeistert

Bruckmühl – Das Sportareal des SV Bruckmühl (SVB) ist um eine kleine, aber feine Attraktion reicher.

Zwischen dem Fußballplatz „Nummer eins“ samt Tartanbahn-Geläuf und den beiden Beach-Volleyballfeldern konnte jetzt ein Spielturm seiner offiziellen Bestimmung übergeben werden. „Damit haben wir jetzt den letzten bunten Mosaikstein im großen Stadionrund gesetzt“, freute sich sichtlich Michael Lindner, Zweiter SVB Schatzmeister.

Kleine Randnotiz: Der Spielturm hat eine besondere Geschichte.

Mit von der Partie bei der kleinen Einweihungsfeier waren neben Rathaus-Chef Richard Richter noch Stefan Brence als Vertreter der Sparkassenstiftung Zukunft für den Landkreis Rosenheim sowie Stephanie Kauf-Schraml und Tobias Kauf. Das Quartett engagierte sich mit besten Teamplayer-Qualitäten für die Umsetzung des lang gehegten Anliegens der SVB-Sportfamilie mit einem Gesamtvolumen im oberen vierstelligen Euro-Bereich.

Dazu hat der Spielturm sogar noch eine besondere Geschichte mit einem „zweiten Leben“: Er musste im Rahmen einer Modernisierung einem größeren Spielgerät auf einem Kinderspielplatz im Süden der Marktgemeinde Platz machen und fristete seit Monaten im zerlegten Zustand auf dem gemeindlichen Bauhofgelände ein tristes Dasein „ohne Leben“.

„Durch ein eher zufälliges Gespräch mit SVB-Verantwortlichen rund um das Thema Spiel, Sport, Spaß, Kinderspielplatzgeräte ist mir der Spielturm wieder in Erinnerung gekommen, und dann ging es gänzlich unbürokratisch einfach Schlag auf Schlag“, blickt Bürgermeister Richard Richter mit einem Lächeln zurück.

Bei einer ersten Inaugenscheinnahme zeigte sich der Spielturm nach seinen Aussagen erfreulicherweise im kompletten Zustand.

Im Anschluss daran wurden alle sicherheitsrelevanten Verbindungen und Verschraubungen den aktuellen Anforderungen angepasst. „Jetzt musste dann noch der richtige Aufstellort samt passendem und kindgerechtem Kiesuntergrund her“, beschreibt SVBler Lindner das weitere Prozedere. Nachdem durch tatkräftige Unterstützung des gemeindlichen Bauhofes der Spielturm aufgestellt war, erteilte der TÜV nach eingehender Prüfung sein „finales grünes Licht“. „Uns liegt gerade als der im Nachbarort Vagen ansässige Anbieter von Umwelttechnologie und Softwareschmiede die Förderung des lokalen Sports besonders am Herzen“, beschreibt Kauf-Schraml die Beweggründe für ihr Firmen-Engagement. Mit einem Augenzwinkern ergänzt und verweist Gemeindeoberhaupt Richter den gelebten Nachhaltigkeitscharakter, „wir haben dem Spielturm ja quasi ein zweites Leben geschenkt“. Dazu ergänzt Brence: „Es ist doch schön, wenn wir durch die ‚Spielgeräte-Reanimation‘ den Kids eine Freude bereiten können.“

Zum Schluss des kleinen Festaktes testete das Quintett bestens gelaunt gleich spontan das neue Spielgerät. Einheitliches Fazit: „Steht sicher, macht richtig Spaß, ist eine coole kleine Spieloase, passt perfekt auf das SVB Sportareal, unser gemeinsames Engagement hat sich mehr als gelohnt, gerne mehr von solchen Aktionen.“ tn

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