50 Jahre im Dienste Jesu

von Redaktion

Pfarrer Drago Curic feiert goldenes Priesterjubiläum im Schlossgarten von Maxlrain

Tuntenhausen – Das 50-jährige Priesterjubiläum von Pfarrer Drago Curic ist vor dem Schloss Maxlrain unter freiem Himmel gefeiert worden. Pfarrer Curic wirkt seit fast zwei Jahren als Benefiziat in der Schlosskapelle und unterstützt als Ruhestandsgeistlicher den Pfarrverband Tuntenhausen.

Pfarrer Curic, der in Herzegowina aufgewachsen ist, studierte in Split und wurde im Heiligen Jahr 1975 in Rom von Papst Paul VI. zum Priester geweiht. Nach Stationen als Kaplan in der Diözese Mostar, als Priester in Zadar sowie als Seelsorger für Kriegsflüchtlinge in Freiburg und Göttingen war er viele Jahre Pfarrer von Großkarolinenfeld und Tattenhausen. Die Hälfte seines priesterlichen Wirkens verbrachte er im Pfarrverband Großkarolinenfeld-Tattenhausen, in den letzten Jahren vor seinem Ruhestand betreute er zusätzlich den Pfarrverband Pfaffenhofen-Hochstätt.

Der festliche Freiluftgottesdienst wurde am frühen Abend von einem Projektchor aus fünf Pfarreien, einer Bläsergruppe und einer Band aus Großkarolinenfeld musikalisch gestaltet. Zahlreiche Ministranten aus verschiedenen Gemeinden nahmen teil. Gemeinsam mit dem Jubilar zelebrierten Pfarrer Richard Basta aus Tuntenhausen, Pfarrer Herbert Aneder aus Pfaffenhofen, die kroatischen Kollegen Josip Cabraja und Jozo Karlic, Primiziant Branimir aus Kroatien, die Diakone Josef Hilger und Bernd Stephan sowie die Pastoralreferentinnen Monika Langer und Marion Höher den Gottesdienst.

Pfarrer Curic wählte als Tagesevangelium die Aussendung der 72 Jünger. In seiner Predigt betonte er: „Die 72 Jünger sind wir alle. Wir alle haben den Auftrag – jeder auf seine Art –, Jesu frohmachende Botschaft weiterzusagen und seine Liebe zu den Menschen zu tragen: mit unserem Mund, mit unseren Händen, mit unserem Herzen. Für Jesus Zeugnis ablegen, nennt dies die Bibel.“

Dabei hob er hervor, dass der Priester kein Selbstdarsteller sei, sondern Christus vertrete. Curic sah sich stets im Team mit seinen Pfarreiangehörigen und Mitarbeitern und würdigte das Engagement der ehrenamtlichen Helfer.

Nach den Dankesworten von Pfarrer Basta und den Grußworten des Primizianten erteilte dieser den feierlichen Primizsegen. Im Anschluss an den Gottesdienst fand im Schlosshof ein Stehempfang mit Häppchen und angeregten Gesprächen statt.

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