Bruckmühl – Schrecksekunden für einen 54-jährigen Landwirt auf einem Feld bei Bruckmühl: Während landwirtschaftlicher Arbeiten ist am vergangenen Montagmittag der Traktor des Mannes in Flammen aufgegangen. „Verletzt wurde niemand“, teilte ein Sprecher der Bad Aiblinger Polizei gegenüber dem OVB mit. Am Traktor entstand Totalschaden, den die Ermittler in einer ersten Schätzung auf rund 50000 Euro taxierten.
Der 54-Jährige war nach Angaben der Polizei gegen 12.30 Uhr mit Mäharbeiten auf einem Feld zwischen Götting und Waith beschäftigt, als aus dem Motorraum der landwirtschaftlichen Maschine plötzlich Flammen schlugen und Rauch drang. Der Landwirt versuchte noch, das Feuer per Handlöscher in den Griff zu bekommen. Allerdings ohne Erfolg.
Erst den 15 Einsatzkräften der Feuerwehr Bruckmühl, die zusätzlich von Mitgliedern der Feuerwehr Waith unterstützt wurden, gelang es schließlich, den Brand zu löschen. Der Traktor war allerdings nicht mehr zu retten. „Als wir vor Ort eingetroffen sind, stand der Traktor bereits in Vollbrand“, schildert Maximilian Neumeir, Einsatzleiter und Zweiter Kommandant der Feuerwehr Bruckmühl, den Einsatzbeginn. „Nach unserem Löschangriff war das Feuer aber schnell gelöscht.“ Anschließend habe die Wehr anhand einer Wärmekamera sichergestellt, dass kein erneutes Aufflammen drohe.
Die Ursache für den Brand ist nach Angaben der Polizei noch unklar, ein Gutachter soll nun klären, was zu dem Feuer geführt hat. „Dass der Brand irgendwie vorsätzlich herbeigeführt worden sein könnte, dafür gibt es überhaupt keine Hinweise“, teilte der Polizeisprecher gegenüber dem OVB mit. Für die Löscharbeiten musste die Kreisstraße RO13 rund um die Einsatzstelle für rund 45 Minuten komplett gesperrt werden. Mathias Weinzierl