Bad Aibling/Willing – Mit einem 5:2-Erfolg im Finale gegen die Mannschaft der örtlichen Burschen- und Dirndlschaft sicherte sich die Willinger Feuerwehr den Gesamtsieg beim ersten Menschenkicker-Turnier vor dem Gmoahof, das die Feuerwehr selbst initiiert hatte.
Nicht nur der sportliche Erfolg stimmte die Floriansjünger fröhlich, sondern auch die positive Resonanz, auf die die Veranstaltung gestoßen war. „Wir haben ausschließlich positive Rückmeldungen erhalten. Es war eine Riesengaudi für die Mitwirkenden und die Zuschauer zugleich“, zieht Michael Krimplstötter, der Vorsitzende des Willinger Feuerwehrvereins, sichtlich zufrieden Bilanz.
Sportlicher Ehrgeiz gehört zum Spaß
Während des gesamten Turniers seien immer etliche Besucher um das aufblasbare Spielfeld herumgestanden, das einer Hüpfburg glich. Sie hätten mit Anfeuerungsrufen nicht gegeizt. Jeweils sechs Akteure pro Mannschaft kämpften auf dem sieben auf zehn Meter großen Areal um die Punkte. Zweimal fünf Minuten pro Partie blieben den Spielern, die mit ihren Händen an Stangen angebunden waren, Zeit fürs Toreschießen. „Natürlich war auch etwas sportlicher Ehrgeiz spürbar, aber der Spaß an der Freude überwog eindeutig“, sagt der Vereinsvorsitzende, der alle Spiele in den Reihen seiner Mannschaft bestritt.
Dauerhafte Zukunft im Dorfleben?
Eine Einschätzung, die auch Thomas Heimgartner, der Ehrenvorsitzende der Willinger Feuerwehr, uneingeschränkt teilte. Er verfolgte das Geschehen ebenfalls vom Spielfeldrand aus mit. Einige Zuschauer waren aus purer Neugier gekommen, weil sie sich nicht vorstellen konnten, wie so ein Menschenkicker-Turnier abläuft. Gefallen an dem Wettbewerb fanden auch sie allemal.
Beim gemütlichen Beisammensein mit Grillfleisch und kühlen Getränken, das sich an die Siegerehrung anschloss, kam dies deutlich zum Ausdruck. Ebenso der Wunsch nach einer Wiederholung des Turniers im kommenden Jahr. Dieses Ansinnen greift Michael Krimplstötter gerne auf, der sich durchaus vorstellen kann, die Veranstaltung zu einer dauerhaften Einrichtung im Dorfleben werden zu lassen. „Wir werden bei der nächsten Ortskartell-Sitzung, bei der die Termine des kommenden Jahres festgelegt werden, darüber sprechen“, kündigt Krimplstötter an.
Bis dahin steht bei der Feuerwehr noch eine weitere Nachfeier nach der gelungenen Premiere an. Die 20 Liter Freibier, die die Floriansjünger als Preis für den Turniersieg erhielten, müssen schließlich auch noch getrunken werden. „Das Fass haben wir bewusst nicht angezapft, das leeren wir mit der aktiven Mannschaft gemeinsam“, so der Vereinsvorsitzende.