Böse Überraschung in der Tiefe
Ein Blick aus westlicher Richtung auf die Chiemgau Thermen zeigt, wie groß die Baustelle ist. Foto Kathrin Gerlach
Die Sanierung der Thermalbohrung II der Gesundheitswelt Chiemgau AG in Bad Endorf sollte längst abgeschlossen sein. Doch in der Tiefe lauerten böse Überraschungen, die den Zeitplan durcheinander brachten. Jetzt wird ein neuer Versuch gestartet, um die 65 Jahre alte Bohrung zu regenerieren.
Bad Endorf – Nein, es ist keine Geothermiebohrung. In Bad Endorf gibt es in mehr als vier Kilometern Tiefe zwar 115 Grad Celsius heißes Thermalwasser. Doch das ist kein einfaches Tiefenwasser, sondern hoch mineralisiertes Heilwasser. Seit einiger Zeit erklären die Mitarbeiter der Gesundheitswelt Chi