Feldkirchen-Westerham – Mit der feierlichen Einweihung eines neuen elektronischen Schießstands hat die Bergschützengesellschaft Kleinhöhenrain einen bedeutenden Schritt in Richtung Zukunft gemacht. Der Festtag begann mit einer Wort-Gottes-Feier in der Kirche St. Bartholomäus, geleitet von Pastoralreferentin Monika Langer, an der zahlreiche Vereinsmitglieder, Freunde des Schießsports und Kirchenbesucher teilnahmen.
Gemeinsam trainieren
und gemeinsam feiern
Im Anschluss begrüßte Schützenmeister Josef Abinger Bürgermeister Johannes Zistl, Gemeinderat Bernhard Neumeier sowie alle anwesenden Gäste. In seiner Ansprache bedankte sich Abinger bei allen, die durch finanzielle Unterstützung, handwerkliches Geschick oder organisatorisches Engagement das Projekt ermöglicht hatten. „Auch wenn der Schießsport manchmal kritisch gesehen wird, so steht er doch für Disziplin, Konzentration und Fairness“, betonte Abinger. Der neue Schießstand solle zudem ein Ort sein, an dem Jung und Alt gemeinsam trainieren, Wettkämpfe austragen und die Geselligkeit pflegen.
Nach der Kirche zog die Festgesellschaft ins Schützenlokal „Zur Schönen Aussicht“. Dort segnete Pastoralreferentin Langer sowohl den neuen Schießstand als auch die anwesenden Schützen. Mit dem symbolischen Eröffnungsschuss durch Bürgermeister Johannes Zistl wurde das Eröffnungsschießen offiziell eröffnet.
Während des anschließenden Wettkampfs bot ein gemeinsamer Frühschoppen Gelegenheit zum Austausch, wobei die zahlreichen neuen Möglichkeiten des modernen Schießstands rege diskutiert wurden. Sportleiter Christian Bichl übernahm die Siegerehrung und lobte die sportliche Atmosphäre. Über 60 Schützen nahmen am Wettbewerb auf einer eigens gestalteten Schützenscheibe teil. Den ersten Platz sicherte sich Christian Kaltner aus Thal, gefolgt von Andreas Weber und Heidi Hopf.
Der neue Schießstand bietet auf acht elektronischen Ständen künftig flexible Trainingsmöglichkeiten für Luftgewehr und Luftpistole. Die Treffer werden in Echtzeit auf einen Monitor in der Schützenstube übertragen, sodass Zuschauer die Wettkämpfe live mitverfolgen können. Für das Anfangsschießen stellte der Schützengau Rosenheim leihweise Lichtgewehre zur Verfügung, die in das System integriert wurden. Mit dieser Investition verbindet die Bergschützengesellschaft Tradition und Moderne und sieht den Schießsport in Kleinhöhenrain gut für die Zukunft gerüstet.