Bad Feilnbach – Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags, hatte vor einiger Zeit den Führungsspitzen des CSU-Ortsverbands Bad Feilnbach-Au versprochen, die Gemeinde Bad Feilnbach im Rahmen einer Radtour zu erkunden. Dieses Versprechen löste sie nun ein.
Trotz regnerischem Wetter unternahm die Politikerin eine, wie sie selbst sagte, „gesunde und interessante Tour“, die in Litzldorf begann. Begleitet wurde sie von Landrat Otto Lederer, dem Vorsitzenden des Ortsverbands Martin Huber, Listenkandidaten der bevorstehenden Kommunalwahlen sowie zahlreichen Mitgliedern und Parteifreunden. Ziel der Tour war es, die Besonderheiten der Gemeinde kennenzulernen, insbesondere herausfordernde Projekte und Vorhaben.
Bauernhof aus
dem Jahr 1536
Eine erste Station war das Anwesen „Beim Troger“ in Au, dem ältesten Bauernhof aus dem Jahr 1536. Der Zweite Bürgermeister und Gemeinderat Josef Rauscher informierte über diesen denkmalgeschützten Ort, der Kultur und dörfliches Leben in Au vereint.
Thomas Poschauko, Vorsitzender des Vereins „Au-Kultur“, gewährte Einblicke in den provisorischen Projektraum mit Werken des Künstlers Pepp Füss und dem aktuellen Veranstaltungsraum.
Nach einer Fahrt durch das Auer Weidmoos stand die Großbaustelle des Biomasse-Heizkraftwerks Bad Feilnbach am Friedrich-Dittes-Weg auf dem Programm. Sebastian Henghuber, Geschäftsführer der „MW Biomasse Irschenberg GmbH & Co. KG“, informierte über den aktuellen Stand der Bauarbeiten an der zukünftigen Heizzentrale und den Ausbau des Versorgungsnetzes zur nachhaltigen Nahwärmeversorgung des Ortes.
Letzte Station auf
dem Rathausplatz
Die letzte Station war der Rathausplatz. Martin Huber, Ortsvorsitzender und Gemeinderat, widmete sich dem Thema „Neues Rathaus“ als markantes Bauwerk in der Ortsmitte. Auf Nachfrage von Ilse Aigner und Otto Lederer wurde erläutert, dass das alte Rathaus erhalten bleibt. Eine Komplettsanierung mit Erweiterung des Bestands wäre kostspieliger gewesen als ein Neubau, wie Martin Huber, unterstützt von Altbürgermeister Anton Wallner, erklärte.
Vor der Rückfahrt nach Litzldorf zogen Ilse Aigner und Otto Lederer ein positives Fazit der Tour, die auch dem gegenseitigen Kennenlernen der Teilnehmer diente.