Tuntenhausen – Der Wertstoffhof in Tuntenhausen hat sich mittlerweile voll etabliert. An praktisch allen Öffnungstagen herrscht reger Entsorgungsbetrieb auf dem Gelände. Die Besetzung mit zwei Aufsichtspersonen ist deshalb unabdingbar.
In seiner jüngsten Gemeinderatssitzung diskutierte der Rat deshalb über eine Erhöhung der Personalstunden. Wie Bürgermeister Georg Weigl ausführte, betreibt die Gemeinde den Wertstoffhof im Auftrag des Landkreises Rosenheim. Dort beschäftigt man zwei Mitarbeiter mit 21 beziehungsweise 18 Stunden. Die Vertretung wird bei Abwesenheit durch Kollegen des benachbarten Bauhofs übernommen.
Für den Betrieb erhält die Gemeinde vom Landkreis eine pauschale Entschädigung. Zudem erhält Tuntenhausen eine Erstattung für die aktuell sechs Wertstoffinseln. Hinzu kommen noch Erlöse aus dem Verkauf von Pflanzerde, Kompost und Gebühren. Saldiert man so Einnahmen und Ausgaben, so Weigl, entstand 2024 ein Defizit von 755 Euro. Hierbei nicht berücksichtigt sind aber die Personalkosten für die Vertretungszeiten durch die Mitarbeiter des Bauhofs. Weigl: „Aus diesem Grund wird vorgeschlagen, die Stunden der Zweitkraft um zwei auf dann 20 Wochenstunden zu erhöhen. Des Weiteren sollte man versuchen, eine Drittkraft für den Wertstoffhof zu finden, die ausschließlich als Vertretung während der Abwesenheiten der beiden Beschäftigten eingesetzt wird (oder bei Krankheit). Die andere Alternative wäre, die Öffnungszeiten des Wertstoffhofes um zwei Stunden zu kürzen.“ Dies verwarf die Verwaltung. Tenor: Die jetzigen Zeiten haben sich etabliert und werden, wie schon erwähnt, von den Bürgern intensiv genutzt. Die anwesenden Gemeinderäte sahen dies ebenso. Einstimmig beschloss der Gemeinderat dann, die Wochenstunden der Zweitkraft von 18 auf 20 Stunden zu erhöhen. Ferner wird eine Drittkraft gesucht, die ausschließlich als Vertretung für etwaige Abwesenheiten der beiden Stammkräfte eingesetzt wird. ws