Feldkirchen-Westerham – Es waren große Tage für 77 Mädchen und Buben in der vergangenen Woche: Die Schule hat begonnen. Für die heranwachsenden Kinder in Feldkirchen-Westerham und Vagen heißt das: früh aufstehen und den Vormittag in neuer Umgebung verbringen. 52 dieser 77 Erstklässler besuchen die Grundschulen am Karl-Weigl-Platz in Feldkirchen und 25 an der Mittenkirchener Straße in Vagen.
Späte Integration nach der Reform 1972
Betreut werden diese insgesamt 454 Grundschüler, aufgeteilt auf 15 Klassen vom 25-köpfigen Lehrerkollegium mit Rektorin Diana Lörner-Steinfeld und ihrer Stellvertreterin Barbara Scherrer an der verantwortlichen Spitze. Des Weiteren von zwei pädagogischen Fachkräften und einer Schulsozialpädagogin.
Neben den zwei Grundschul-Standorten Feldkirchen-Westerham und Vagen hat die westlichste Landkreis-Gemeinde eine weitere eigenständige Grundschule in Höhenrain.
Fast schon historisch ist der Hintergrund: Höhenrain konnte sich im Rahmen der großen Gebietsreform (1972) erst 1978, also sechs Jahre später, dafür entscheiden, in die Gemeinde Feldkirchen-Westerham integriert zu werden. Ob diese Eigenständigkeit weiter bestehen bleibt, ist derzeit kein Thema. „16 Mädchen und Buben wurden heuer eingeschult, wir sind jetzt mit 85 Schülern in vier Klassen wieder voll ausgelastet“, so die schriftliche Auskunft der Schule. Geleitet wird das Lehrerkollegium von Edith Aumer.