Gedächtnislauf wird Publikumsmagnet

von Redaktion

Über 450 Teilnehmer – Erlös für Bergwachten – Dr. Selmayr hätte sich gefreut

Au – Der Dr.-Selmayr-Gedächtnislauf der Ausdauersportgruppe vom Ski-Club Au entwickelt sich zu einem großen Breitensportevent. Deutliche Zeichen dafür setzten 459 Laufsportathleten vom sechsten bis 79. Lebensjahr, die bei Kaiserwetter und optimalen Bedingungen zwischen Vereinsheim „Ski-Club Au“ und Sportheim „ASV Au“ an den Start gingen.

Der legendäre Auer „Doc“ und Förderer des Ausdauersports, Dr. Hermann Selmayr, im Juni 2023 während eines Lauftrainings verstorben, hätte über die gigantische Kulisse und herrliche Stimmung mit den vielen Freunden des Laufsports eine echte Freude gehabt, wie Stadionsprecher Michael Meier sowie die die Verantwortlichen und Organisatoren der Ausdauersportgruppe Uli Mayr und Petra Wurm verkündeten.

Erfreulich viele
Kinder am Start

Nach Ansicht von Mitgliedern der Familie Selmayr, darunter Witwe Brigitte, Sohn Björn und Tochter Rachel, verfolgte ihr geliebter Vater bei klarer Sicht vom Himmel aus das Geschehen mit seinen lauffreudigen Erben.

Auf mehrfachem Wunsch nach einer gelungenen Premiere im vergangenen Jahr, stand heuer erstmals ein Kinder- und Schülerlauf auf dem Programm. Überrascht über die große Resonanz an jungen Teilnehmern war das Organisationsteam, darunter Dr. Björn Selmayr und Schwester Rachel Siller, als sich 63 Kinder zwischen dem sechsten und zehnten Lebensjahr meldeten, um eine Strecke von 460 Meter über das Sportplatzgelände zu bewältigen. 35 hochmotivierte Schüler zwischen dem elften und 15. Lebensjahr stellten sich der Herausforderung 2,2 Kilometer in Richtung Weitmoos und Mooskapelle und zurück in Richtung Ziel am Ski-Club-Heim.

Spaß an den Strecken hatten alle Nachwuchsathleten, die nicht nur in Au beheimatet sind, sondern aus Bad Feilnbach, Bruckmühl, Götting und anderen Teilen des Landkreises Rosenheim anreisten.

Was die Jugend kann, schadet manchem Erwachsenen auch nicht, äußerten sich einige Eltern, die sich in die große Gemeinschaft an Läufern für die beiden großen ausgelobten Strecken harmonisch eingliederten. Etwa 131 Athleten hatten sich für den Halbmarathon mit 21,1 Kilometer auf befestigten und asphaltierten Wegen, ohne störenden Autoverkehr in Richtung Weitmoos, Dettendorf, Bad Feilnbach und zurück ins Ziel angemeldet. Als herrliches Erlebnis, die gottgegebene Natur und Landschaft auf Schusters Rappen zu genießen, werteten 55 Walker und 175 Läufer im Rahmen der Disziplin mit zehn Kilometern, die ausgepowert, jedoch als Sieger gegen den „inneren Schweinehund“ und im Wissen, für die eigene Gesundheit Gutes getan zu haben, die Ziellinie überschritten. Verdienter Lohn war eine Medaille mit dem Konterfei von Dr. Hermann Selmayr.

ASV Au gibt
Energie zurück

Dickes Lob gab es für die Organisatoren sowie für das 50-köpfige Helferteam. Letzteres wies den Athleten an neuralgisches Kreuzungspunkten die richtige Laufrichtung oder versorgte sie an kleinen Verpflegungsstationen mit Getränken und stärkenden Leckereien.

Gegen verbrauchte Energie und Verlust an körpereigener Flüssigkeit hatten Mitglieder vom ASV Au in ihrer Sportheimküche die passenden Gegenmittel in Form von Grillfleisch, Brotzeiten, kühlenden Getränken, sowie Kaffee und Kuchen anzubieten.

Der Reinerlös aus der Veranstaltung kommt auf Wunsch der Familie Selmayr erneut sozialen Zwecken zugute. Profitieren dürfen heuer die Bereitschaften der Bergwachten Bad Feilnbach und Brannenburg, in denen Dr. Björn Selmayr aktiv tätig ist.

Artikel 7 von 11