Trennlinie im Pausenhof bleibt in Erinnerung

von Redaktion

Wiedersehen bei Schülertreffen nach 50 Jahren – Spende für krebskranken Maxi

Bad Aibling – 50 Jahre nach ihrer Einschulung in der Luitpoldschule in Bad Aibling kamen die Schüler der Jahrgänge 1968/69 der ehemaligen Klasse 1c kürzlich zu einem Wiedersehen an ihrer alten Unterrichtsstätte zusammen. In gemütlicher Runde wurden zahlreiche Erinnerungen ausgetauscht.

An dem Treffen, das von Barbara Sinner, Ingrid Kumeth, Raimund Bergbauer, Matthias Kreitmeier und Martin Schweiger organisiert wurde, nahmen auch die ehemaligen Lehrerinnen Marlies Ludwig und Vera Lubosch teil, die die Grundschüler später in der dritten und vierten Klasse unterrichtete.

Die damaligen Abc-Schützen wurden in der Luitpoldschule eingeschult, die eigentlich als Hauptschule fungierte. Da die benachbarte Grundschule am Hofberg bereits zwei erste Klassen aufgenommen hatte und dort kein Platz mehr für eine weitere vorhanden war, wurde die Klasse 1c umgesiedelt. „Insgesamt wurden damals wohl an die 100 Buben und Mädchen eingeschult“, erinnert sich Martin Schweiger. Er weiß auch, dass im Schulhof eigens eine weiße Linie gezogen wurde, die die Flächen kennzeichnete, in denen sich Grund- und Hauptschüler während der Pause nur getrennt aufhalten durften.

Bevor die Zusammenkunft im Café Leo in Moos bei Ellmosen ausklang, besichtigten die ehemaligen Erstklässler noch die alte Turnhalle an der Jahnstraße, in der ihnen Sportunterricht erteilt wurde.

Mit einem Blumenstrauß bedankte sich die Klassengemeinschaft bei ihren Lehrerinnen. Die Teilnehmer waren sich einig, sich wieder einmal treffen zu wollen. Das Wiedersehen mit einem guten Zweck zu verbinden, war ihnen dabei wichtig.

250 Euro kamen in einer aufgestellten Spendenbox zusammen. Das Geld kommt dem kleinen Maxi Schmidt (7) aus Bad Aibling zugute, der seit mehr als drei Jahren gegen eine schwere Krebserkrankung ankämpft und erst vor wenigen Tagen ebenfalls an der Luitpoldschule eingeschult wurde (wir berichteten). tt

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