Trachtler setzen auf bewährten Vorstand

von Redaktion

Jahresversammlung des GTEV Edelweiß im Gasthaus Weingast mit Neuwahlen

Kematen – Der Trachtenverein GTEV Edelweiß Dettendorf-Kematen feiert 2028 sein 110-jähriges Bestehen. Wichtige Säulen für gutes Gelingen sind neben einem ideenreichen Festausschuss auch eine solide Vorstandschaft. Letztere bestätigten die Mitglieder in einer gut besuchten Jahresversammlung im Gasthaus Weingast in Kematen beim Tagesordnungspunkt ‚„Neuwahlen“.

Für weitere drei Jahre wurde Martin Impler, der seit zwölf Jahren den Traditionsverein leitet, als Vorsitzender bestätigt. Zur Seite steht ihm wie bisher der Zweite Vorsitzende Georg Kurz. Sein Vertreter, und neu ins Gremium gewählt, ist Martin Huber junior. Die Funktion des Kassiers bekleidet weiterhin Franz Kink. Unterstützt in Sachen Finanzführung wird er, ebenso neu im Gremium, durch Kilian Kink.

Stolz auf ausverkaufte
Vorführungen

Eine saubere und lückenlose Dokumentation garantiert wie bisher Ursula Berger, und Barbara Mayr leitet das Theaterwesen. Wiedergewählt wurden die beiden Jugendleiterinnen Maria Berger und Miriam Nagl. Josef Huber ist Vorplattler und Miriam Nagl Dirndlvordreherin. Marianne Millauer schlüpft als künftige Schalkfrauenvertreterin in die Fußstapfen ihrer Vorgängerin Kathi Hingrainer. Trachtenwartin bleibt Katharina Bielmeier und Martin Engelsberger Fähnrich. In den Reihen der Beisitzer sind Irmi Impler (Gautrachtenwartin), Johanna Jackl, Kathi Hingrainer Franz und Andreas Grimm vertreten. Die Kasse prüfen Anderl Michalke und Peter Bielmeier.

Nach gutem Brauch bildete ein würdevoller Gottesdienst mit wertschätzendem Gedenken gefallener, vermisster und verstorbener Weggefährten des Trachtenvereins, der Trachtenkapelle sowie aller örtlichen Fahnenvereine aus Kematen und Dettendorf den Anfang.

Zelebrant der Messfeier in der Pfarrkirche St. Martin und am Kriegerdenkmal in Kematen war Pfarrer Ernst Kögler, Leiter des Pfarrverbands Maria Morgenstern. Den musikalischen Rahmen gestaltete die Trachtenkapelle Dettendorf. Salutsalven zum Lied vom „Guten Kameraden“ steuerte die Böllergruppe vom Krieger- und Veteranenverein bei.

Die Mitglieder stehen treu zu ihrer Tracht, Brauchtum und Heimat, wie der anschließende Festzug deutlich zeigte. Auch über das Jahr hindurch bieten Dirndln in ihren typischen Gewändern, Frauen im Schalk oder Spenzer sowie Buben und Männer in der jeweiligen Montur ein würdevolles Erscheinungsbild nach außen, so der Schriftführerbericht. Dieser spiegelt ebenso ein reges und kurzweiliges Vereinsjahr wider. Darin enthalten sind Proben und Auftritte der Kinder- und Jugendgruppen sowie der „Aktiven“, Ausschusssitzungen, Treffen zu Delegiertensitzungen, Stammtische, Kirtatanz bei der 18er-Vereinigung, Christbaumversteigerungen, Faschingskranzl, Preisplatteln, Gebietsversammlung und Gebietsplattelprobe, Maibaumaufstellen in Kematen, Trachtenwallfahrt „Maria Eck“, Gaufest in Traunstein, Vereinskirta und Vereinsausflug sowie Hochzeiten, Geburtstagsgratulationen und Beerdigungen.

In diversen Ausschusssitzungen wurden Vorhaben und Themen vorbereitet und besprochen und Neuigkeiten aus dem Gauverband behandelt. Als Riesenerfolg wertete Theaterwartin Barbara Mayer die ausverkauften Aufführungen des Stücks „Im Pfarrhaus ist der Teufel los.“ Vor allem sei sie stolz auf die jungen Nachwuchsspieler, die im Advent und beim Seniorensingen ihre schauspielerischen Talente gekonnt unter Beweis stellten.

Auf unvergessene Unternehmungen, wie Kirtaschar, Plattlerfasching, „Boarisch auf d´Nacht“ und anderen Veranstaltungen seiner Aktiven blickte Martin Huber junior zurück.

Der Trachtenverein steht mit Blick auf Gemeinschaft sowie auch Finanzen gut da, wie eine Gegenüberstellung an Einnahmen und Ausgaben ergab. Die sorgfältige und gewissenhafte Führung bestätigten die beiden Kassenprüfer. Lohn der Arbeit waren die einstimmigen Entlastungen des Kassiers sowie der gesamten Vorstandschaft.

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