Blick hinter den Bauzaun

von Redaktion

Tag der offenen Tür zieht am Lichtspielhaus die Massen an

Bad Aibling – Um Bad Aiblinger Bürger über den Stand des Großprojektes zu informieren, lud das Unternehmen „Werndl Eisner & Partner“ kürzlich am Marienplatz 4 zu einem Tag der offenen Tür ein.

Der Andrang war enorm, halb Aibling wollte sich über den aktuellen Stand und die Zukunft der beiden Baukomplexe informieren. Schon frühmorgens standen die Interessierten für die geführten Rundgänge durch die Baustelle und Tiefgarage Schlange. Treffpunkt war der Raum der zukünftigen Gastronomie. Denn anstelle des „Sebastiani Bräu“ am Marienplatz öffnet dort künftig das neue Lokal „Flötzinger am Platz“.

Großprojekt im
Herzen Bad Aiblings

Für die Gäste gab es dort aber schon diesmal zur Stärkung eine kleine Verköstigung. Nach einem Streifzug durch die derzeit entstehenden Wohnungen – die kleinste noch verfügbare ist 54, die größte 149 Quadratmeter groß – erinnerten die Verantwortlichen an die großen Herausforderungen, die die Bodenverhältnisse und die Tiefgarage für das Großprojekt mitten im Herzen der Stadt brachten.

Beim Projekt „Wohnen am Mühlbach“ überzeugten die großzügig geschnittenen Wohnungen und die von der Natur inspirierte Architektur. Durch das abseits der Hauptverkehrsstraße liegende Projekt besticht es als ein Ort voller Ruhe. Nicht zuletzt, weil es direkt am Wasser gelegen ist – und trotzdem mitten in der Stadt.

Der Lichtspielhaus-Komplex wiederum ist mehr für das Leben und Sein ausgerichtet. Mal richten sich die Wohnungen zur pulsierenden Stadtmitte, die Rückseite dagegen zum ruhigen Innenhof. „Jede Wohnung hier hat ihren eigenen Charakter“, betonte Daniela Elberg (Werndl Eisner und Partner) bei einer der Führungen.

Mit dem Projekt „Lichtspielhaus/Wohnen am Mühlbach“ entstehen rund  40 Wohnungen sowie einige Penthouse-Wohnungen im oberen Preissegment.

Neben dem Wohnraum beinhaltet das Lichtspielhaus zudem Läden und Bürofläche sowie die Gastronomie im Erdgeschoss anstelle des früheren „Sebastiani Bräu“.

Selten hat ein Mammut-Projekt die Menschen hier vor Ort derart bewegt wie die Großbaustelle mitten im Herzen Bad Aiblings. Trotz der großen Herausforderungen scheint aber nun ein Ende der Baumaßnahmen in Sicht.  „Ende kommenden Jahres sollte alles fertig sein“, sagte Florian Eisner, der unterm Strich mit dem bisherigen Verlauf zufrieden ist. „Wir bauen hier ja nicht irgendwo auf der grünen Wiese“, so Eisner, deshalb sei die ganze Infrastruktur mit dem Verkehr und der Baustelleneinrichtung auch eine echte Herausforderung. Aber die Lage entspanne sich immer mehr und es werde von Woche zu Woche schöner. Und Ende 2026 ist das Mammutprojekt dann fertiggestellt.

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