Kampfsport beim Festival

von Redaktion

Neuerung wird Publikumsmagnet in Irschenberg

Irschenberg – Zwei Neuerungen gab es beim diesjährigen Irschenberg-Festival, dem zehnten in Folge. Zum einen hat die Firma „Dinzler“ das Fest organisiert, was bisher eine Agentur gemacht hatte. Auffälliger war die zweite Neuerung: In das Kulturfestival war erstmals eine Sportveranstaltung aufgenommen worden.

Für den letzten Samstag war ein Kickboxen mit neun Kämpfen angekündigt, von denen wegen einiger Ausfälle von Sportlern allerdings nur acht stattfinden konnten. Dass der Sport ankommt, belegt laut der Chefin der Firma „Dinzler“, Katrin Richter, die Besucherzahl. Gut 400 Karten waren bereits im Vorverkauf erworben worden, und an der Abendkasse gab es weitere Nachfrage, sodass in dem 500 Personen fassenden Zelt fast alle Plätze belegt waren, als um 18 Uhr zum Auftakt zwei junge Sportlerinnen in den Ring stiegen.

„Das Festival war von Anfang an als Kulturveranstaltung gedacht, mit der unterschiedliche Interessen angesprochen werden“, so Richter zum Konzept. Da Sport auch Teil der Kultur sei, habe man daran gedacht, auch die Sportveranstaltung ins Programm aufzunehmen.

Nach dem fulminanten Auftakt mit der Weltmusik des Südtirolers Herbert Pixner ist das Festival laut Richter gut gelaufen, auch wenn die „Domspatzen“ nicht so viele Besucher angezogen hätten wie erwartet. Im Schnitt seien rund 500 Besucher pro Tag gekommen und „es war immer eine tolle Stimmung im Zelt“, so Richter. „Für nächstes Jahr ist das Irschenberg-Festival wieder für den Herbst geplant“, so Korbinian Weber, „weil das Wetter im Herbst relativ stabil ist.“

Nach dem Festival ist für den Organisator vor dem Festival. „Am Montag nach dem Abschluss wird konkret geplant“, so Weber, der noch nicht verraten will, welche Künstler er bereits unter Vertrag hat. Nur so viel: „Es wird wieder eine bunte Mischung mit einer großen Bandbreite.“. Moderne und Klassik, Weltmusik und Regionales von „Newcomern und renommierten Künstlern“ sollen für jeden Geschmack etwas bieten.

Das Festival werde wieder im Zelt stattfinden, weil dieses bei solchen Veranstaltungen „eine Location, wo man sich wohlfühlt“ sei, so Webers Erfahrung. „Wir wollen mit dem Programm auch erreichen, dass unterschiedliche Menschen nach Irschenberg kommen und sich gegenseitig kennenlernen“, so Richters Ziel, was das Publikum angeht. Aus diesem Grund setze man auf die bunte Mischung. So kamen etwa in der Pause der „Fight Night“ Niklasreuther Trachtler in den Ring, um die Besucher mit traditionellem Tanz zu unterhalten.

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