Bad Aibling/Ellmosen – Rappelvoll war das Ellmosener Feuerwehrhaus bei der Siegerehrung des Kürbiswettbewerbs, den engagierte junge Frauen aus der Pfarrgemeinde heuer im Frühjahr gestartet hatten.
Anlässlich des Fastensuppenessens überreichten sie Kürbissamen an insgesamt 35 Kinder und stellten ihnen die Aufgabe, sich bis zum Herbst um ein gutes Gedeihen der Erdfrucht zu bemühen. Die Kinder nahmen diese Aufgabe sehr ernst. Sie präsentierten der Jury etliche Prachtexemplare, die die Kürbisse nach Gewicht und Schönheit von Farbe und Form prämierte.
„Das war keine leichte Aufgabe für uns“, räumt Regina Eder ein, die zu den Initiatorinnen des Wettbewerbs zählte. Letztlich waren sich die Bewerter einig, dass Sebastian Rottmüller den schönsten Kürbis gezüchtet hatte. Mit Blick auf das Gewicht lag Josefa Wollny vorne, deren Kürbis 55,85 Kilogramm wog. Ihr folgten Magdalena Krabichler (52,58 Kilogramm) und Sofia Funkenhauser (49,46 Kilogramm). Für die Sieger gab es Geschenkgutscheine, die von Sponsoren gestiftet worden waren.
Dem offiziellen Teil folgte ein gemeinsames Mittagessen im Feuerwehrhaus, am Nachmittag gab es dann noch Kaffee und Kuchen. Die Erwachsenen mussten schließlich noch eine Schätzfrage beantworten. Der Frauenkreis wollte von ihnen wissen, wie hoch das Gesamtgewicht der zur Prämierung eingereichten Kürbisse ist. Es betrug 834 Kilogramm. Ilka Sixt und Vroni Baumann erwiesen sich als die besten Schätzer.
Speisen und Getränke gaben die Organisatoren des Mittagstisches gegen einen freiwilligen Obolus ab. Die Ellmosener erwiesen sich als durchaus spendabel. Insgesamt kam ein Reinerlös von rund 1000 Euro zusammen, der für die dringend notwendige Renovierung des verschlissenen Fronleichnamshimmels der Pfarrgemeinde verwendet werden soll.Norbert Kotter