Großprojekt für die Kleinsten

von Redaktion

Kindergarten in Höhenrain platzt aus allen Nähten – Anbau nimmt Formen an

Feldkirchen-Westerham – Die Betreuung der Kinder scheint in der 11000-Einwohner-Gemeinde Feldkirchen-Westerham eine hohe Bedeutung zu haben. Der größte Teil der Kleinen wird an den jeweils zwei gemeindlichen Einrichtungen in Feldkirchen und Westerham auf die Schule vorbereitet. Eine ebenso große Rolle spielen die kirchlich betreuten Kindergärten in Feldkirchen und Vagen.

Alle Kinder, die einen Betreuungsplatz brauchen, haben für das Jahr 2025/2026 einen erhalten. Trotzdem geht der Blick nach vorne und die Erweiterung des Kindergartens Höhenrain nimmt Fahrt auf. Derzeit liegen im Bauausschuss und laut Geschäftsordnung auch im Gemeinderat die Termine für die Erweiterung des Kindergartens in Höhenrain auf den Tischen des Rathauses. Und wenn das Tempo, mit dem die ersten Schritte gegangen worden sind, eingehalten wird, dann könnte alles sehr schnell gehen.

Zwar ist der Entschluss zur Erweiterung dieser Einrichtung für die Kleinen schon vor längerer Zeit gefallen, aber für die finale Zusage fehlte noch der absolute Wille. Jetzt schaut es ganz anders aus. Die generellen Überlegungen sind abgeschlossen, das Vorhaben soll auf den Weg gebracht werden.

Was wurde erreicht? Was ist vorgesehen? Der 2023 geschaffene östliche, zehn mal acht Meter große Anbau (die Kosten liegen bei 300000 Euro abzüglich der Förderung) und die Schaffung eines Waldkindergartens haben zwar eine Entlastung gebracht. Jetzt aber reicht der Platz, wie bereits vor Jahren prognostiziert, nicht mehr aus. „Aktuell betreuen wir 110 Kinder, dazu kommen noch 25 Schüler zum Mittagessen“, erinnert Angela Ackermann-Dietl, Leiterin dieses Kindergartens. Hinzu kommt, dass die schon lange angedachte, große Lösung nun verwirklicht werden muss (Kindergarten, Krippe, Hort, Vereins- und Musikraum). Dem noch für dieses Jahr vorgesehenen Abbruch des sogenannten „Tessmannhauses“ hat der Bauausschuss schon zugestimmt (wir berichteten). Die Kosten hierfür liegen bei rund 50000 Euro. Für die Aufstellung eines Bebauungsplanes und die Vergabe der Planung war jetzt wieder der Gemeinderat zuständig. Einstimmig beauftragt mit dem Erstellen dieser Pläne wurde das Architekturbüro Krogoll aus Schliersee. Gute Voraussetzungen für ein Gelingen verspricht der bisherige Vorlauf: Alle Beschlüsse wurden einstimmig gefasst. Manfred Merk

Artikel 1 von 11