von Redaktion

Herbstkurs des Medizinischen Katastrophen-Hilfswerks (MHW) in Eisenbartling

Eisenbartling – Weit über 120 interessierte Bürger aus nah und fern nahmen kürzlich am Herbstkurs des MHW (Medizinisches Katastrophen-Hilfswerk) in Eisenbartling teil.

Der praxisnahe und hochinformative Kurstag bot wertvolles Wissen rund um Notfallhilfe und Katastrophenschutz. „Hier lernt man für das Leben!“ – so lautete der einhellige Tenor der Teilnehmer nach einem intensiven und lehrreichen Tag. Die Selbsthilfekurse in Eisenbartling sollen Bürger auf Krisenfälle vorbereiten.

Neuerdings sind die angebotenen Kurse meist voll ausgebucht. Aus ganz Bayern kamen die Teilnehmer diesmal auf dem elf Hektar großen Gelände zusammen, um das richtige Verhalten bei Stromausfällen, Bränden und anderen Notfällen zu üben. Seit 2009 bietet das Medizinische Katastrophen-Hilfswerk Deutschland hier seine Selbsthilfekurse an. Was vor 17 Jahren kaum einer dachte, ist mittlerweile Realität: Der Ernstfall ist so nah wie seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht. „Damals wurden wir belächelt“, sagte Robert Schmitt, Präsident der überregionalen und gemeinnützigen Hilfsorganisation.

Ähnlich einem Zirkeltraining lernten die Teilnehmer an sieben Stationen alles für den Ernstfall: Löschen von Bränden, Überleben im Brandfall, Krisenvorsorge, Bevorratung in Notzeiten, Behelfstrinkwassergewinnung, Kochen ohne Strom und Erstversorgung bei Notfällen.

45 Minuten dauern die einzelnen Stationen. Und damit auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt, sorgte eine mobile Feldküche für gutes Essen. Die Kurse sind übrigens kostenlos, wie Matthias Fischer, Pressesprecher des MHW, ausdrücklich betonte. Und sie kommen an, so Fischer.

Auch diesmal war die Resonanz der Beteiligten, um die sich übrigens über 30 ehrenamtliche Helfer kümmerten, sehr positiv. So lohnte sich der oftmals weite Weg, wie der eines Düsseldorfers zeigte.

Krisenvorsorge hautnah erleben

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