Tuntenhausen – Großer Andrang herrschte beim traditionellen Senioren- und Behindertennachmittag der Gemeinde Tuntenhausen in der Mehrzweckhalle Schönau. „Ein volles Haus“, freute sich Erika Zimmert, Seniorenbeauftragte der Gemeinde, über die rege Teilnahme.
In diesem Jahr war die Halle besonders freundlich und einladend dekoriert. An gemütlichen und quadratischen Achtertischen kamen die Gäste schnell miteinander ins Gespräch. Die lockere Atmosphäre trug maßgeblich zu dem gelungenen und unterhaltsamen Nachmittag bei. Besonders freute sich Zimmert über den Besuch von Martin Lurz, Dritter Bürgermeister, Ehrenbürger Hans Thiel und Diakon Bernd Stephan.
Lurz dankte den Organisatoren für ihre Mühen, aber nicht nur beim jetzigen Seniorennachmittag, sondern auch für die vielen Veranstaltungen während des Jahres. Die Senioren- und Behindertenbeauftragte ließ dann noch die vielen Aktivitäten des Jahres 2025 Revue passieren – vom Faschingsnachmittag über Seniorennachmittag bis hin zur Wassergymnastik und den zahlreichen Infoveranstaltungen zur Demenz.
„Wir haben immer ein offenes Ohr für eure Wünsche“, sagte Zimmert. „Nur gemeinsam können wir unsere Vorstellungen und unser Leben in unserer Gemeinde abwechslungsreichen gestalten.“ Besonders stellte sie den ehrenamtlichen Fahrdienst heraus, der mittlerweile sehr gut angenommen wird.
Bürgermeister Georg Weigl, gleichzeitig Schirmherr der Veranstaltung, der etwas später eintraf, ließ es sich nicht nehmen, auch ein paar Worte zu sprechen: „Das ist mein letzter Seniorennachmittag als Bürgermeister. Das nächste Mal sitze ich unter euch“, verkündete er schmunzelnd. Er lobte Erika Zimmert und Bettina Meixner von der Verwaltung für ihren Einsatz zugunsten der älteren Generation. Besonders freute ihn, dass gerade dieser Nachmittag so gut von den Menschen angenommen wird. „Das ist der Lohn für die Veranstalter“, betonte er.
Maria Weigl’s Kindersing- und Musizier-Gruppe aus Tuntenhausen sorgte dann für eine wunderbare Unterhaltung. Mit Freude und Begeisterung waren die Kleinen Sänger und Musikanten bei der Sache und sorgten für viel Beifall der Senioren.
Zwischen den Liedern gab es jeweils unterhaltsame Lesungen von Dr. Michael Mücke und seiner Frau Annelies. Ob über Gottesgaben oder dem Glück, über Drachensteigen und Apfeldiebe, die Lesungen fanden viel Erheiterung unter den Besuchern.
Besonders viele Beifall erhielt die Lesung „Wie man eine Kellnerin zähmt“ von Journalist und Autor Herbert Schneider. So vergingen die paar Stunden wie im Flug. Aber, so der Tenor aller Beteiligten, es war ein schöner Flug aus dem Alltag heraus mit Gleichgesinnten. ws