So zünftig feiert Au die Kirchweih

von Redaktion

Zünftig Kirchweih wurde in Au gefeiert. Die Auer Musi lud von Freitag bis Dienstag ins beheizte Festzelt und bot den zahlreichen Gästen ein buntes Programm mit viel Blasmusik, Spanferkel vom Grill und weiteren traditionellen Schmankerln.

Au – Auch wenn mancherorts nicht mehr zeitgemäß, wurde im malerischen Au zünftig Kirchweih nach gutem Brauch gefeiert. Vom Freitag bis in den Irda (Dienstag) durfte die Auer Musi als Veranstalter zahlreiche gut gelaunte Gäste aus nah und fern im beheizten Zelt am Musikpavillon an der Aubachstraße willkommen heißen.

Volles Haus bestimmte die Szene am Eröffnungsabend, als junge Musiker schwer beladene Spanferkelhälften frisch vom Grill mit Knödel und Soße an die Biertische hungriger Gäste servierten.

Musikantenkirtag
wird zum Höhepunkt

Örtliche und benachbarte Vereine, Firmenvereinigungen oder andere gut gelaunte Gemeinschaften hatten die Tische im Vorfeld reserviert. Das Dessert in Form erstklassiger Blasmusik am laufenden Band servierte der Gastgeber unter der Leitung von Michael Mayer.

Ein absolutes Schmankerl für Liebhaber und Freunde vorbildlich gepflegter böhmisch-mährischer Blasmusik war tags darauf der große „Auer Musikantenkirtag“. Für Stimmung und Unterhaltung sorgte zu Beginn die siebenköpfige Besetzung von „Tirol Blech“. Reichlich Applaus erntete die Blaskapelle „ProMill“ mit ihrem abwechslungsreichen Repertoire, unter anderem mit selbst komponierten Stücken. Ein kraftvoller Abschluss als Sonderzugabe war ein gemeinsamer Auftritt mit dem nachfolgenden Blasmusik-Highlight mit der Gruppe „Zsamkehra“ aus dem österreichischen Burgenland.

Die neun sympathischen jungen Musiker hatten sogar eine 79-köpfige Fangemeinde im Gepäck, die am Kirtawochenende im Rahmen eines Vereinsausflugs in Au Halt machten und sich einen vergnüglichen Abend gönnten. Entstanden ist der Auftritt der hoch motivierten Musiker mit reichlich Power zur Blasmusik beim vergangenen Kirtafest in Au.

Gottesdienst
und Festzug

Höhepunkt des noch „G’scheidn Kirta“ war der Kirtamontag, der mit einem Gottesdienst zu Ehren verstorbener Mitglieder seinen Anfang nahm. Pater John, Geistlicher der Pfarrei St. Martin Au, Kematen-Dettendorf, würdigte die Mitglieder der Auer Musi und des Auer Musikvereins als lebendige Steine, die mit dem Klang der Musik als Sprache des Herzens die Seelen der Menschen bereichern.

Gebührend feiern war nach einem prächtigen Festzug im beheizten Zelt angesagt. Festwirt Anian Kurz und sein Team warteten mit beliebten Kirtaschmankerln wie Ente vom Grill, Kesselfleisch und anderen Delikatessen auf. Zufrieden äußerten sich Musikerfrauen über den Absatz ihrer frisch ausgebackenen Kirtanudeln sowie auch zahlreicher Kuchen aus eigener Herstellung. Für beschwingte Takte sorgte die Auer Musi.

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