Wann landet erster Radler auf Motorhaube?

von Redaktion

Doris Urban fordert Maßnahmen zur Entschärfung von Gefahrenpunkt in Färbergasse

Bad Aibling – Als „eine sehr gefährliche Stelle in der Stadt“ stuft Doris Urban aus Bad Aibling die Einmündung des Fußwegs in die Färbergasse ein, der zwischen dem Gebäude der Caritas und dem Hang in Richtung Amtsgericht verläuft.

„Den Fußweg nutzen viele Radfahrer, die dann mit hohem Tempo von rechts auf die Färbergasse gelangen, ohne anzuhalten oder auf den Verkehr zu schauen“, sagt Urban. Ein Verhalten, das ihr zufolge besonders häufig Schüler an den Tag legen, die vom Totenberg kommen und diese Verbindung nutzen.

Beobachtungen, die Urban mehrmals in der Woche macht, da sie in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem Gefahrenpunkt wohnt. „Das ist eine Frage der Zeit, bis hier ein Radfahrer von einem Auto erfasst und verletzt wird“, machte die 63-jährige selbstständige Friseurmeisterin in der Bürgerversammlung im Kurhaus ihre Sorge öffentlich und verband ihren Redebeitrag mit einer eindringlichen Bitte an die Stadt. „Hier sollten an einer geeigneten Stelle eine Umlaufsperre oder ein Poller platziert werden, die die Radler zum Absteigen zwingen. Nur so kann die Sicherheit erhöht werden.“

Bürgermeister Stephan Schlier nimmt das Anliegen der Bürgerin sehr ernst. Bevor die Stadt über Maßnahmen nachdenkt, will er die Situation im Rahmen der routinemäßigen Verkehrsschau mit der Polizei nochmals vor Ort begutachten. „Ihre Einschätzung erachte ich als wichtig“, sagt Schlier. Auch ihm sei daran gelegen, dass der Einmündungsbereich des Weges in die Färbergasse keinen Gefahrenpunkt darstellt.tt

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