Bad Feilnbach – Nach drei Jahrzehnten ist es so weit: Der Sitzungssaal des Rathauses Bad Feilnbach ist nun barrierefrei zugänglich. Dank des langjährigen Engagements des Awo-Ortsvereins wurde ein moderner Treppenlift installiert. Damit sei ein bedeutender Schritt für die Inklusion und Teilhabe aller Bürger getan, wie die Awo in einer Pressemitteilung betont.
Bereits unter der Leitung von Karin Freiheit, der Ersten Vorsitzenden des Awo-Ortsvereins, wurde das Thema Barrierefreiheit immer wieder auf die Tagesordnung gebracht. Trotz zahlreicher Anträge und Rückschläge ließ der Verein eigenen Angaben zufolge nicht locker und machte kontinuierlich auf die bestehenden Hindernisse aufmerksam.
Im Jahr 2024 startete der Awo-Ortsverein einen erneuten Antrag, unterstützt von Veronika Gasteiger vom Amt für Soziales der Gemeinde Bad Feilnbach, der Seniorenbeauftragten Petra Haupt, dem Behindertenbeauftragten Horst Nufer, Dietrich Mehl, dem Geschäftsführer der VdK-Kreisgeschäftsstelle Rosenheim, und Dr. Hans-Jürgen Eisele, dem Zweiten Vorsitzenden des Kur- und Tourismusvereins Bad Feilnbach. Gemeinsam setzten sie sich für die Umsetzung der Barrierefreiheit ein – mit Erfolg: Der Antrag wurde bewilligt.
Laut Awo stellte die Treppe im Eingangsbereich zum Sitzungssaal bislang für viele Bürger – insbesondere für ältere Menschen und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen – ein unüberwindbares Hindernis dar. „Mit der Installation eines modernen Treppenliftes wurde eine bedeutende Verbesserung geschaffen: Nun können sowohl Rollstuhlfahrer als auch Menschen mit temporären oder dauerhaften Einschränkungen den Sitzungssaal eigenständig und ohne fremde Hilfe erreichen“, so die Awo. Der Einbau des Treppenlifts sei ein gelungenes Beispiel dafür, wie ehrenamtliches Engagement positive Veränderungen in einer Gemeinde bewirken könne.