Feldolling – Das Hochwasserrückhaltebecken (HWRB) in Feldolling rückt immer mehr in den Blickpunkt des Interesses. Neben regionalen Besuchergruppen aus Schulen und Vereinen kommen auch viele Fachleute an die Stelle nahe Westerham, an der die Leitzach in die Mangfall fließt.
Delegationen sogar
bis aus Zentralasien
Sie wollen sich über das Bauwerk, das das ganze Mangfalltal bis Rosenheim vor Hochwasser schützen soll, informieren. Detaillierte Aussagen und Erläuterungen dazu erhalten die Besucher aktuell und meistens persönlich von den Ingenieuren und Fachleuten des Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim.
Erst in der vergangenen Woche war Professor Nils Rüther mit 30 angehenden Bauingenieuren der Technischen Universität München zu Gast. Die Studenten werden an der Ludwig-Maximilians-Universität am Lehrstuhl für Wasserbau ausgebildet.
„Seit 2019 haben wir etwa 80 Gruppen durch das drei Kilometer lange Gelände zwischen Schwaig und der Nähe von Vagen geführt“, berichtet Willi Slowaczek vom Wasserwirtschaftsamt Rosenheim. Mit dabei waren beispielsweise Delegationen aus Zentralasien, Kroatien und Polen sowie Hochschulen aus Regensburg und Rosenheim.
Die Technische Universität München (TUM) war auch mit Absolventen der Lehrstühle Hydrologie, Flussgebietsmanagement, Bodenordnung und Landentwicklung in Feldolling. Fachexkursionen wurden von der DWA (Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall) durchgeführt. Des Weiteren waren in den vergangenen sechs Jahren auch Mitarbeiter von Wasserwirtschafts-, Landrats- und Bauämtern in Feldolling, um sich über technische Fragen und den Baufortschritt zu informieren.