Verein hat 114 Mitglieder

von Redaktion

Herbstversammlung der Imker: Rückblick auf Vereinsjahr

Bad Aibling – Mit der Herbstversammlung schloss der Imkerverein Bad Aibling-Bruckmühl sein Vereinsjahr ab. In Vertretung des erkrankten Ersten Vorsitzenden Hans Gschwendtner eröffnete der Zweite Vorsitzende Alfred Maldoner die Versammlung beim Schwoagawirt. Er begrüßte die anwesenden Mitglieder, die Kreisvorsitzende Angela Sollinger sowie die beiden Ehrenmitglieder Rolf Hörnlein und Sepp Holzmair. Nach dem Gedenken an die Verstorbenen, in diesem Jahr ohne Todesfall, folgten die Berichte aus dem Vereinsgeschehen. Schriftführer Martin Leusser zog in seinem Rückblick eine positive Bilanz: Eine Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen, zwei Vorstandssitzungen, fünf Stammtische und fünf Schulungen am Lehrbienenstand prägten das Vereinsjahr. Derzeit zählt der Verein 114 Mitglieder, die zusammen über 700 Bienenvölker betreuen – eine beachtliche Zahl, die zeigt, wie lebendig die Imkerei in der Region ist. Besondere Erwähnung fanden die Radltour der VHS und die Schulungen im „Garten Eden“ in Bad Aibling. Während der Radtour legten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Stopp am Lehrbienenstand ein, wo Christina Duschinski ihnen anschaulich erklärte, wie ein Bienenvolk lebt und arbeitet. Im Rahmen des von der Greither-Lindner-Stiftung initiierten Projekts „Garten Eden“ vermittelte Alfred Maldoner insgesamt 13 Schulklassen Wissen aus der faszinierende Welt der Bienen. Diese Zusammenarbeit soll im kommenden Jahr fortgesetzt werden. Denn für 2026 hat sich der Verein viel vorgenommen: Neben der Frühjahrs- und Herbstversammlung sind wieder sechs Stammtische und vier Schulungen am Lehrbienenstand geplant. Ein besonderes Highlight wird der Tag der offenen Tür am 14. Juni 2026 sein, zu dem alle Interessierten schon jetzt herzlich eingeladen sind.

Weitere Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. Auch die rechtlichen Aspekte der Imkerei kamen an diesem Abend nicht zu kurz. Kreisvorsitzende Angela Sollinger gab einen umfassenden Überblick über die vielen Rechtsgebiete, die Imkerinnen und Imker betreffen – vom Nachbar- und Schwarmrecht über die Honigverordnung im Lebensmittelrecht bis hin zu Regelungen im Tierseuchenrecht. Ihr Appell: „Wer Bienen hält, trägt Verantwortung – und dazu gehört auch, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu kennen.“ Mit diesem nachdenklichen, aber motivierenden Schlusswort endete die offizielle Versammlung. Doch wie es sich für die Imkerinnen und Imker gehört, blieb man noch eine gute Weile sitzen und ließ den Abend in geselliger Runde ausklingen.

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