15 Jahre im Wachkoma

von Redaktion

Nachruf Feldkirchen-Westerham trauert um Andrea Fries

Feldkirchen-Westerham – Lachen kann ansteckend sein. Und viele Gründe haben. Zufriedenheit, Glückseligkeit oder ganz einfach dem anderen zu zeigen, dass er sich auf dich verlassen kann. Bei Andrea Fries kamen viele dieser Eigenschaften zusammen und sind innerhalb von Augenblicken zu nachdenklichen Erinnerungen geworden.

Am 28. Juli 2010, einen Tag vor ihrem 47. Geburtstag, hat ein Herzstillstand ihr Leben völlig verändert. 15 Jahre lang lag Andrea Fries anschließend im Wachkoma, jetzt ist sie vom Tod erlöst worden, ist daheim, wo sie ihre ganze Leidenszeit verbrachte, friedlich eingeschlafen.

Bei der Trauerfeier in der Pfarrkirche in Feldkirchen zeichnete Pastoralreferentin Monika Langer den Lebensweg von Andrea Fries nach. Beim „Kotter“ in Aufham ist sie mit ihren Geschwistern Theresa und Sepp aufgewachsen, nach der Schule führte der berufliche Weg ins Steuerfach. Im Vorstand beim damaligen Tennisclub Westerham, als Schatzmeisterin und später Vorsitzende des TV Feldkirchen – Ämter, in die sie ihre vielseitigen Talente einbringen konnte, wie TV-Vorstand Anton Kammerloher in seinem Nachruf betonte. Ausdrücklich erwähnte er die finanzielle Abwicklung der Mangfallhalle, die Mithilfe bei den Planungen des Kultur- und Sportzentrums (KUS) und der Außensportanlagen.

Die vielen Trauergäste bei der Beerdigung können als ein Zeichen dafür angesehen werden, dass Andrea Fries auch nach so langer Krankheit nicht vergessen wurde und in den Herzen ihres Freundeskreises weiterlebte. Manfred Merk

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