Sorgenkind Mangfallbrücke in Westerham
Für die Mangfallbrücke in der Heufelder Straße dürften nach Ansicht der Stadt umfangreichere Reparaturarbeiten erforderlich werden. Foto kotter
Stadt rechnet nach Überprüfung mit umfangreicheren Sanierungsmaßnahmen
Bad Aibling – Die Stadt Bad Aibling ist für insgesamt 74 größere und kleinere Brücken und Stege in ihrem Einzugsgebiet zuständig. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben müssen diese Bauwerke in einem Zeitraum von jeweils sechs Jahren regelmäßig auf Mängel überprüft und bei Bedarf instand gesetzt werden.
In diesem Jahr standen insgesamt 18 Brücken zur Überprüfung an, die Arbeiten werden nach Auskunft der Stadt im Dezember abgeschlossen. Zu den Bauwerken, die die Techniker heuer unter die Lupe nahmen, gehören als größere Flussüberquerungen unter anderem die Mangfallbrücke in der Heufelder Straße in Westerham, die beiden Glonnbrücken in der Thürhamer und der Münchener Straße sowie allein fünf Brücken, die im Bereich Willing über den Feldbach führen. Mit rund 25000 Euro bezifferte Bürgermeister Stephan Schlier bei der Bürgerversammlung im Kurhaus die Ausgaben, die die Stadt für die Prüfmaßnahmen berappen muss.
Was an Reparaturkosten folgt, ist derzeit noch unklar. „Uns liegt noch keine komplette Mängelliste vor. Deshalb können wir zu Einzelmaßnahmen und deren Kosten noch nichts sagen“, erläutert Pressesprecherin Franziska Pasternack von der Stadt Bad Aibling.
Das größte Sorgenkind kann die Pressesprecherin aber bereits benennen: die Mangfallbrücke, die in der Heufelder Straße über den Fluss führt. „Hier erwartet das Tiefbauamt umfangreichere Sanierungsmaßnahmen“, sagt Pasternack.
Bei den Brückenprüfungen wird unter anderem auf Rostschäden, Betonabplatzungen und Risse geachtet. „Alle Bauwerksteile werden inspiziert. Aus dem Prüfbericht ziehen wir dann Rückschlüsse auf das Sicherheitsniveau der Brücke“, so die Pressesprecherin.
Im kommenden Jahr erfolgt der Sicherheitscheck für insgesamt 16 Brücken im Stadtgebiet. Die Mangfallbrücke in der Willinger Straße und die Glonnbrücke in der Irlachstraße zählen dann zu den größeren Bauwerken, die kontrolliert werden. Für 2026 rechnet die Stadt mit Prüfkosten in Höhe von etwa 30000 Euro.