Aufsichtsratsmitglieder einstimmig bestätigt

Für eine gute Zusammenarbeit sorgen Vorstand und Aufsichtsrat mit (von links) Christian Röckl, Carl Maurer, Christina Maier, Michael Schöpf, Barbara Schramm, Mario Oksas, Sabine Kaule, Heinz Schirmann und Phillip Pedini. Fotos Strim

Für eine gute Zusammenarbeit sorgen Vorstand und Aufsichtsrat mit (von links) Christian Röckl, Carl Maurer, Christina Maier, Michael Schöpf, Barbara Schramm, Mario Oksas, Sabine Kaule, Heinz Schirmann und Phillip Pedini. Fotos Strim

Positive Bilanz bei der Baugenossenschaft Bad Aibling-Bruckmühl: Bei der Mitgliederversammlung wurde ein Gewinn von über 264000 Euro verkündet. Neben Wahlen und Ehrungen wurde auch eine Dividende für die Mitglieder beschlossen.

von Peter Strim

Bad Aibling – Die Baugenossenschaft Bad Aibling-Bruckmühl ist solide und gut aufgestellt, wie die ausführlichen Tätigkeitsberichte in der sehr gut besuchten 73. ordentlichen Mitgliederversammlung im Restaurant Allegro im Bad Aiblinger Kurhaus kürzlich ergaben. Unter den Ehrengästen befanden sich Bruckmühls Bürgermeister Richard Richter und Bad Aiblings Dritter Bürgermeister Markus Stigloher.

Solide
finanzielle Basis

Bei den turnusmäßigen Wahlen bestätigten die anwesenden Genossenschaftsmitglieder in geheimer Abstimmung Sabine Kaule und Barbara Schramm für die kommenden drei Jahre im Aufsichtsrat. Das einhellige Ergebnis ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltung spiegelt einen vertrauensvollen Rückhalt in die geleistete Arbeit wider.

Der Baugenossenschaft gehören derzeit 455 Mitglieder an, wie Geschäftsführer Carl Maurer eingangs berichtete. Wesentliche Inhalte seiner ausführlichen Bilanz umfassten Grundstücke, Abschreibungen, Investitionen, Umlaufvermögen, Vermögensgegenstände, gesetzliche Rücklagen, Rückstellungen, Rückzahlung von Krediten sowie Aufwendungen für Personal und Verwaltung. Im Wirtschaftsjahr 2024 wurde ein Bilanzgewinn von 264014 Euro erwirtschaftet.

Bewirtschaftung und
Herausforderungen

Dem Vorsitzenden Heinz Schirmann zufolge wurden in Aufsichtsratssitzungen Themen wie Sanierungsmaßnahmen oder hydraulische Abgleiche von Heizungen behandelt. In der Wohnungswirtschaft richtete der Vorstand seine Blicke auf die 84 Häuser mit 367 Wohnungen.

Im Wirtschaftsjahr 2024 waren keine allgemeinen Mieterhöhungen notwendig und die Bewirtschaftung ergab keine größeren Probleme. Planungsziel des Genossenschaftsvorstands ist eine Klimaneutralität in Verbindung mit energetischen Sanierungen mit Solar- und PV-Anlagen gemäß geltenden Gebäudeenergiegesetzen, die hohe Kosten nach sich ziehen.

Als Risiken nannte Schirmann Wohnungsleerstände, unter anderem bei Renovierungsaktivitäten nach Mieterwechsel. Die Fluktuation bei den Mietern liege derzeit bei unter sechs Prozent.

Dividende, Beschlüsse
und Ehrungen

Nach Aussage der Aufsichtsratsvorsitzenden Sabine Kaule wurden die Aufgaben gemäß Genossenschaftsbericht gewissenhaft und mit Sorgfalt erledigt. Aus dem Bilanzgewinn könne eine Dividende von vier Prozent an die Mitglieder verteilt werden; der restliche Anteil wird der gesetzlichen Rücklage zugeführt. Vorstand und Aufsichtsrat wurden einstimmig entlastet.

Beschlossen und genehmigt wurde in der Versammlung das Budget für den Aufsichtsrat mit 10000 Euro als Obergrenze sowie eine notwendig gewordene Änderung, insbesondere von Formulierungen der Satzung. Geehrt wurden dieses Jahr als langjährige Genossenschaftsmitglieder Rupert Oswald junior und Johann Secheres.

<p>Geschäftsführer Carl Mauer (links) und Aufsichtsratsvorsitzende Sabine Kaule (rechts) ehrten die Mitglieder (von links) Rupert Oswald und Johann Secheres.</p>

Geschäftsführer Carl Mauer (links) und Aufsichtsratsvorsitzende Sabine Kaule (rechts) ehrten die Mitglieder (von links) Rupert Oswald und Johann Secheres.

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Samstag, 11. Juli 2026
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