„Unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung“

Mit nachdrücklichen Worten erinnerte Bürgermeister Georg Weigl am Volkstrauertag in Tuntenhausen an die Bedeutung einer lebendigen Erinnerungskultur. Die Gemeinde beging den Gedenktag mit einer Wort-Gottes-Feier in der Basilika, ehe sich Fahnenabordnungen, Vereinsvertreter und Bürger am Kriegerdenkmal versammelten. Unter den Gästen begrüßte Weigl unter anderem Pastoralreferentin Marion Höher, Ehrenbürger Hans Thiel, Landrat Otto Lederer sowie zahlreiche Gemeinderäte und Vereinsvorstände. „Wir müssen unsere junge Generation in diese jährliche Erinnerung an die Toten der Kriege, an die gefallenen Soldaten, aber auch an die toten unschuldigen Zivilisten mit einbeziehen“, forderte Weigl. Für einen bewegenden Moment sorgte die Lesung eines Briefes eines 21-jährigen Kriegsgefangenen, der Weihnachten 1946 aus Russland an seine Familie schrieb. Dass der Volkstrauertag auch heute unverzichtbar ist, unterstrich Weigl nachdrücklich: „Unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern. Unsere Verantwortung gilt dem Frieden – zu Hause und in der ganzen Welt.“ Foto stache

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Samstag, 11. Juli 2026
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