Veteranen gewinnen Gemeindecup

von Redaktion

13 Mannschaften nehmen teil – Veranstalter ziehen zufrieden Bilanz

Tuntenhausen – Bunt gemischt zeigte sich das diesjährige Teilnehmerfeld der Stockschützen der Gemeinde Tuntenhausen. Ausrichter war in diesem Jahr wieder der TSV Hohenthann-Beyharting, der sich jährlich mit dem Sportverein Ostermünchen abwechselt. Und es gab dabei eine faustdicke Überraschung. Insgesamt beteiligten sich 13 Mannschaften aus dem ganzen Gemeindegebiet. Es waren illustre Teilnehmer dabei: Die Steuerfuxn, Schneidhackl, De Schenan, das Lager, die Kegler und die Alten Herren um 80.

Freude über den
olympischen Geist

An zwei Vorrundentagen wurden die Finalisten ausgeschossen. Am Ende qualifizierten sich dann sieben Teams für das große Finale, bei dem überraschend nicht die favorisierten Stockschützen-Teams aus Hohenthann oder Ostermünchen siegten, sondern die Veteranen aus Ostermünchen.

Viel Arbeit hatte bei dieser Meisterschaft auch Bürgermeister Georg Weigl. Am Dienstag musste er selbst beim „Gemeinderatsteam“ zum sportlichen Wettbewerb antreten, freitags dann durfte er beim Finalturnier als Zuschauer vorbeischauen, musste sich aber terminbedingt vor der Siegerehrung verabschieden.

Das Wetter war den gemeindlichen Stockschützen in diesem Jahr wieder hold. „Mit dem Wetter hatten wir echt wieder mal Glück. Montag war okay, dienstags war es dann schon sehr kalt und am Freitag herrschten wieder beste Bedingungen“, resümierte Wolfgang Feichtner, Spartenleiter des Ausrichtervereins. Er freute sich vor allem über die Teilnahme von Mannschaften, die nur ein- oder zweimal im Jahr den Eisstock in die Hand nehmen, dennoch aber den Mut fanden, mitzumachen. Feichtner lobte hier deren olympischen Geist. Und auch die Stockbahn wurde auf Herz und Nieren geprüft und die Belastbarkeit getestet, denn ab und an rollten die Stöcke schon quer über die Bahn.

Es gab aber auch Mannschaften, die mit der abgelieferten Leistung überraschten und improvisieren mussten, um im Finale überhaupt eine Mannschaft stellen zu können. „Aber“, so Feichtner, „alle hatten Spaß an der Meisterschaft und das ist das Wichtigste.“

Am Ende ging der Pokal an die Veteranen, die im Finale ungeschlagen blieben. Rang zwei ging an den Thalerweg, Rang drei an die Feuerwehr.

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