„Den Sport mit echter Leidenschaft begleitet“
Bürgermeister Stephan Schlier (links) mit Erwin Kühnel und einem kleinen Plüsch-Storch.Foto baumann
Bad Aibling ehrt den langjährigen Sportreferenten Erwin Kühnel
Bad Aibling – Im Rahmen der jüngsten Auszeichnung der besten Sportler im Rathaus (wir berichteten) würdigte Bürgermeister Stephan Schlier auch eine ganz besondere „Sportkarriere“. „Unser Sportreferent Erwin Kühnel erlebt heute seine letzte Sportlerehrung im Amt nach 30 Jahren, da er sich entschieden hat, bei den Kommunalwahlen im nächsten Jahr nicht mehr zu kandidieren.“
Der Rathaus-Chef lobte Kühnel für sein Wirken als Ansprechpartner und Unterstützer und als jemand, der zuhört, vermittelt, anpackt und den Sport in Bad Aibling mit echter Leidenschaft begleitet hat.
„Du hast unzählige Gespräche geführt, viele Entscheidungen mitgetragen und immer den Blick dafür behalten, was Sport wirklich ausmacht: Gemeinschaft, Begeisterung und Herzblut. Du warst jemand, der verlässlich und offen war – für die Vereine, für die Sportler und für die Stadt“, stellte er fest und fügte hinzu: „Lieber Erwin, ich möchte dir heute ganz herzlich danken für 30 Jahre Engagement, für deinen langen Atem, für deine Freude am Sport und für deine Verbundenheit mit unserer Stadt.“ Als Präsent übergab der Bürgermeister unter anderem einen Storch als Plüschtier in Anspielung auf das besondere fotografische Hobby des Geehrten.
Mit seinen Dankesworten verband Erwin Kühnel einen Rückblick auf seinen Einstieg in diese Funktion: „Als ich vor 30 Jahren erstmals in den Stadtrat gewählt und mit dem Amt des Sportreferenten betraut wurde, äußerte der damalige Bürgermeister Dr. Werner Keitz: ‚Da haben wir jetzt jemand, der zu allen Hauptversammlungen geht.‘ Da habe ich allerdings noch nicht gewusst, wie viele Abteilungen allein der TuS Bad Aibling hat.“
Seine „sportliche Aufgabe“ sei es vor allem gewesen, Spenden zu sammeln. Außerdem habe er zusammen mit dem Stadtrat die Sportlerehrung auf die Beine gestellt und für eine Vielzahl von Vereinen etwas erreicht. An die anwesenden Sportaktiven gewandt erklärte er abschließend: „Ich wünsche euch nicht Hals- und Beinbruch, sondern dass ihr jederzeit unversehrt wieder nach Hause kommt.“