Bruckmühl – Kürzlich fand in der Schulturnhalle der Justus-von-Liebig-Schule in Heufeld die Gaumeisterschaft „Bogen Halle 2026“ statt. Ausgerichtet wurde das Turnier von der Bogensparte der Schützengesellschaft Edelweiß Bruckmühl.
Teilnehmende Vereine waren die BSG Raubling, der SB DJK Rosenheim, der SV Pang sowie die SG Edelweiß Bruckmühl. Die Altersspanne der Bogenschützen bewegte sich von sieben bis 77 Jahren. Trotz zahlreicher Mitglieder, die organisatorisch eingebunden waren, stellte Ausrichter Bruckmühl noch 17 Schützen. Ergänzt wurde das Feld durch zwei Gastschützen des BSV Vaterstetten, die für ihre eigene Gaumeisterschaft ein Ergebnis nachschießen mussten.
In zwei Durchgängen am Vormittag und Nachmittag traten über 100 Schützinnen und Schützen aus dem Gau Rosenheim an die Schießlinie, um die Gaumeisterschaft auszutragen. Damit wurde vermutlich ein neuer Teilnehmerrekord erreicht. Am Vormittag standen die Schüler- und Jugendklassen mit Recurve- und Compoundbogen sowie die Blankbogen-Klassen im Wettbewerb. Am Nachmittag folgten die übrigen Recurve- und Compoundklassen sowie die Einsteigerklasse. Unter den Ergebnissen waren wieder ausgezeichnete Leistungen.
Das Turnier war von den Bruckmühlern hervorragend organisiert. Unter den Gästen befanden sich Gernot Kammerer, Bogenreferent des Gaus, sowie Gausportleiter Max Weinhart und der Jugend- und Sportreferent der Gemeinde, Christian Kastl. Zur Begrüßung der zweiten Gruppe sprach dann der Bürgermeister von Bruckmühl, Richard Richter, einige ermunternde Worte. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Würstchen, belegte Semmeln, Kuchen und Kaffee standen zur Verfügung. Bogenspartenleiter Christian Hörberg bedankte sich bei seinem Team für die ausgezeichnete Arbeit und den Einsatz.
Zum ersten Mal kam auch die neue Bogenampel und die PA-Anlage, gestiftet von der „Sparkassenstiftung Zukunft für den Landkreis Rosenheim“, zum Einsatz und bewährte sich vortrefflich.
„Es war eine rundum gelungene Veranstaltung“, resümierte am Ende sichtlich zufrieden Christian Hörberg. Werner Stache