Bad Feilnbach – Von drauß‘ vom Walde kam der Nikolaus her und machte Halt vorm Bad Feilnbacher Rathaus. Eine Kutsche, eingespannt mit zwei braven Kaltblutpferden, hatte den heiligen Bischof aus Myra und seine sittsamen Engel auf seiner Reise entlang der Kufsteiner Straße eingesammelt. Heimlich, still und leise gesellte sich heuer auch der Kramperl als Schwarzfahrer ans Gespann. Voller Sehnsucht und Freude empfingen heuer weit über 250 Besucher den von vielen Legenden umwobenen Freund der Kinder als Vorboten auf die bevorstehende Weihnachtszeit. Allerdings wusste er über manche untadeligen Feststellungen wie übermäßigen Gebrauch von Smartphones und Computern, mangelnde Bereitschaft zum Zimmeraufräumen, Ärgern und Ungehorsam gegenüber Eltern, Geschwistern sowie Lehrern zu berichten. Aber auch das überwiegend Gute der vielen jungen Gemeindebürger wie Fleiß und Lernen, Besuch von Gottesdiensten, Freundlichkeit und andere positive Eigenschaften kamen nicht zu kurz.
Besondere Freude bereiteten dem Nikolaus heuer einige Kinder mit herzerfrischenden Liedern und Gedichten. Natürlich hatte er für alle seine kleinen Freunde auf dem Rathausplatz kleine Überraschungen in seinem großen Sack mitgebracht. pes