Wenn Tschaikowsky die Kleinsten begeistert

Das Ensemble mit den liebevoll und kindgerecht gestalteten Aquarellbildern, die die Geschichte untermalten. Foto Stache

Das Ensemble mit den liebevoll und kindgerecht gestalteten Aquarellbildern, die die Geschichte untermalten. Foto Stache

Ende des diesjährigen Maxlrainer Kultursommers – „Der Nussknacker“ als wunderbarer Abschluss

von werner stache

Tuntenhausen – Elf Konzerte umfasste der Maxlrainer Kultursommer im ablaufenden Jahr 2025. Mit dem Familienkonzert „Der Nussknacker“ im Novalishaus von Bad Aibling bildete ein spannendes Wintermärchen das Ende der diesjährigen Konzertreihe.

Seit 26 Jahren fördern die Maxlrainer die heimische Kultur im Mangfalltal mit einer Mischung aus unterschiedlichsten kulturellen Veranstaltungen: von bayerisch unverfälscht über Klassik, die Oper in Maxlrain der Opernbühne Bad Aibling bis hin zu Jazzig-Modernem und Kinderprogrammen. Auch beim letzten Konzert stand ein Kinderprogramm auf der Agenda.

Zufriedenheit bei
den Organisatoren

Passend zur Vorweihnachtszeit präsentierte das Ensemble „Klassik Junior“ im Novalishaus das Wintermärchen „Der Nussknacker“ von Peter Tschaikowsky als Familienkonzert. Für die unterhaltsame wie pädagogisch wertvolle Inszenierung hatte die Pianistin Yume Hanusch bekannte Musikstücke aus dem Ballett „Der Nussknacker“ in eine eigene, neue Fassung für Kammerensemble arrangiert und dazu eine stimmungsvolle Erzählung verfasst.

Bereichert wurde die interaktive Konzertstunde durch Projektionen von kindgerechten Aquarellbildern, die Katja Lichtenauer eigens für diese Inszenierung gestaltet hatte und die besonders bei den jugendlichen Besuchern auf viel Aufmerksamkeit stießen.

Die Geschichte entführte die Besucher in die magische Welt von Clara, dem Nussknacker und dem Mäusekönig. Im Traum Claras gab es ein großes Fest, bei dem sich alle bei verschiedenen Tänzen aus aller Herren Länder mit ihrem Können präsentieren durften.

Das Ensemble „Klassik Junior“ – das waren Marija Hackl (Violine), Birgit Saßmannshaus (Cello), Petra Wilhelm (Flöte) sowie Christine Krebs (Percussion) und Yume Hanusch (Klavier und Gesamtleitung) – leistete an diesem Nachmittag ganze Arbeit. Der Beifall von Jung und Alt war ihnen sicher.

Auch der Kulturförderverein Maxlrain zeigte sich zufrieden. Geschäftsführerin Gertrud Vogl: „Wir sind mit den diesjährigen Veranstaltungen zufrieden – vor allem aber heute war der Besuch überwältigend“. Kurz vor Beginn mussten sogar noch einige Stühle in den Konzertsaal geschafft werden, so groß war der Andrang.

Der Vorsitzende, Bürgermeister von Tuntenhausen Georg Weigl, war ebenfalls angetan und freute sich, dass das Jahr 2025 so gut verlaufen ist. „Das Jahr 2025 diente der Neuorientierung aufgrund der Veränderungen in der Vorstandschaft“, betonte Weigl.

Die traditionellen Veranstaltungen konnten erfolgreich durchgeführt werden und das Familienkonzert „Der Nussknacker“ war ein wunderbarer Abschluss. „Für das nächste Jahr werden wir von einigen neuen Kulturbegeisterten unterstützt und wollen ein umfangreiches Programm anbieten“, so Weigl in seiner Vorausschau. Zum Abschluss wünschte er allen Besuchern und Freunden des Maxlrainer Kultursommers eine ruhige, besinnliche Adventszeit, ein recht frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und für das neue Jahr alles Gute.

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Freitag, 10. Juli 2026
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