Wichtiges Teil im Blaulichtverbund

von Redaktion

Jahresversammlung des Bruckmühler First-Responder-Fördervereins

Bruckmühl – Im Rahmen der Jahresversammlung des Bruckmühler First-Responder Fördervereins präsentierte First Responder (FR) Beauftragter Manuel Böhm eine beeindruckende Jahresstatistik für das vergangene Jahr 2025. Dabei wurden 2.908 „Blaulicht-Kilometer“ von „Rot-Kreuz Bruckmühl 79/1“ zurückgelegt. Insgesamt verzeichnete der Verein 215 Einsätze. Der Oberbrandmeister und Rettungssanitäter der Berufsfeuerwehr München nannte die Monate mit den höchsten Alarmierungen: April mit 28 Einsätzen, September mit 27 und November mit 29 Einsätzen.

Samstags gibt es
am meisten Einsätze

In der Statistik der Wochentage lagen die Samstage mit 78 Einsätzen vor den Sonntagen (43) und den Freitagen (34). Die Einsatzfahrten gliederten sich nach Böhms Darstellung wie folgt auf: Die Bruckmühler First Responder rückten zu 130 internistischen Einsätzen aus, darunter Herzinfarkte, Schlaganfälle, epileptische Anfälle, allergische Reaktionen, Alkoholvergiftungen oder starke innere Schmerzen. Hinzu kamen 38 chirurgische Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen, Stürzen, Brüchen, Schnittverletzungen, Schlägereien oder Arbeitsunfällen. „RK Bruckmühl 79/1“ wurde zudem zu weiteren Verkehrsunfällen und „Sonstigen Einsatzszenarien“ gerufen. Es kam auch zu gemeinsamen Alarmierungen mit den freiwilligen Feuerwehren. Darüber hinaus waren die BRK-Kräfte bei Sicherheitswachen und sonstigen Abstellungen auf diversen Veranstaltungen sowie Märkten präsent.

„Es gibt fast keinen Ort in der Marktgemeinde Bruckmühl, an dem wir nicht schon waren“, berichtete FR-Beauftragter Böhm. Die Bruckmühler „Schnellen Helfer vor Ort“ arbeiteten dabei professionell Hand in Hand mit den Rettungswagen aus Bad Aibling, Feldkirchen, Kolbermoor, Agatharied sowie den Maltesern und der Ambulanz Rosenheim zusammen. Auch mit den BRK-Kräften der Nachbarlandkreise und Rettungshubschraubern gab es eine enge Kooperation. Der 28-jährige Rettungssanitäter bezeichnete die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren aus dem Bruckmühler Gemeindebereich an den diversen Unfallstellen als „top“.

Abschließend erklärte Böhm, dass Interessierte am Rettungsdienst jederzeit gern beim Bruckmühler BRK-Team gesehen sind. Die Ausbildungsmaßnahmen laufen federführend über die BRK-Bereitschaft Bruckmühl, der man zuvor als Mitglied beitreten muss. Die Grundausbildung sowie eine weitere Spezialisierung beziehungsweise Weiterbildung zum First Responder Einsatzfahrer sind für die Interessenten kostenfrei. Voraussetzung dafür ist ein Alter von mindestens 18 Jahren und der Besitz eines Autoführerscheins. Die Grundausbildung besteht aus einem 80-stündigen Sanitäts-A- und -B-Lehrgang mit einer zusätzlichen 16-stündigen First-Responder-Fortbildung.

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