Besuch im malerischen Weihnachtsdorf

von Redaktion

Der 13. Bad Feilnbacher Waldadvent bestätigte sich erneut als Zugpferd für die Region. Tausende Besucher strömten in den Naturpark, der sich in ein Weihnachtsdorf mit 70 Buden, Kulturprogramm und vielen Attraktionen für Groß und Klein verwandelte.

Bad Feilnbach – Der inzwischen 13. Bad Feilnbacher Waldadvent bestätigte sich als einzigartiges Zugpferd für die Region. Dreh- und Angelpunkt war erneut der Naturpark, den Mitglieder des Trachtenvereins D‘Jenbachtaler Bad Feilnbach und örtlicher Vereine sowie Bürger und Helfer aus der Dorfgemeinschaft in ein malerisches Advents- und Weihnachtsdorf verwandelten. Verantwortlich für den erneut großen Erfolg zeichnete ein vorbildliches Miteinander während der Vorbereitungen, beim Aufbau sowie bei der Durchführung.

Vielfältiges Angebot
lockt tausende Besucher

Lobende Worte zollte Bürgermeister Max Singer im Rahmen der offiziellen Eröffnung im Beisein von Sebastian Gasteiger, Vorsitzender des örtlichen Trachtenvereins, Bad Feilnbachs Apfelkönigin Maria II. und ihren Prinzessinnen, Moderator Vitus Reger sowie Jasmin Harre-Göhsl, Vorsitzende vom Förderverein der Kinderklinik Rosenheim. Letztere darf sich über den Erlös der diesjährigen Spendenaktion zur Unterstützung für Bereiche freuen, die nicht primär der medizinischen Grundversorgung von erkrankten Kindern in der Klinik dienen.

Einige tausend Besucher weit über Rosenheims Landkreisgrenzen strömten an den beiden Tagen des vergangenen Wochenendes aus allen Richtungen kommend in den Naturpark zwischen Oster- und Jenbach. Angesagt war ein- oder mehrmaliges Flanieren oder sich „schieben lassen“ entlang einer reizvollen Landschaft mit 70 Buden und Ständen.

Bewundert wurden dabei die vielen Geschenkideen und Erzeugnisse aus heimischen Künstler- und Bastelwerkstätten. Schmankerloasen mit heißen Ofenkartoffeln oder Spezialitäten vom Grill, Kinderpunsch, Glühwein oder der seit einigen Jahren beliebte dampfende „Woidapfe“ lockten die Besucher an.

Geschätzt und mit reichlich Applaus bedacht wurde das umfangreiche und vielfältige Kulturprogramm mit ausschließlich heimischen Interpreten. Vorbildliche Jugend- und Nachwuchsarbeit bestätigten die Biberlmusi der Musikkapelle Bad Feilnbach sowie der Nachwuchs vom Theaterverein mit einem auf die heutige Zeit zugeschnittenen und herzerfrischenden Krippenspiel „Der Heiland is geborn,
Oida“. Entstanden ist das Stück mit Heiterkeit und Auswirkungen auf die Lachmuskeln aus der Feder von Markus Scheble.

Heimische Kultur und
traditionelles Handwerk

Die passende Stimmung zum Advent in musikalischer Form vermittelten das Bläser-Ensemble „Kurbi und Friends“, „Brassavaria“, die „Seebergmusi“, die „Mitteroima Weisenbläser“, der Feilnbacher Kinderchor, Elisabeth Kolb, die junge Tanzlmusi „Bresiad ja Nix“ und die Blaskapelle „Pro7“.

Bestaunt wurde Christian Staber mit seinen Schnitzereien aus Eisblöcken sowie Kunst- und Feldschmied Anian Stadler und andere Hobby- und Freizeitkünstler, die sich über ihre Schultern schauen ließen. Beliebt bei kleinen Besuchern waren Kinderschminken, Basteln oder Backen von Stockbroten. Die größten Fans vor allem bei den vielen Kindern vorm Kulturhaus hatte der Nikolaus mit seinen Engeln sowie respekteinflößenden Kramperln.

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