Bad Aibling – Als Sorgenkind unter den insgesamt 18 Brücken, die dieses Jahr im Bereich der Stadt Bad Aibling routinemäßig überprüft wurden, steht die Mangfallbrücke in der Heufelder Straße bereits fest.
„Hier erwartet das Tiefbauamt umfangreichere Sanierungsmaßnahmen“, hatte Pressesprecherin Franziska Pasternack von der Stadtverwaltung bereits kurz nach der Bürgerversammlung im Herbst dieses Jahres anklingen lassen. Der Abschluss der Brückenprüfungen erfolgt laut Stadt zwar im Dezember, der jeweilige Prüfbericht für die einzelnen Bauwerke lässt allerdings noch länger auf sich warten.
Nach Auskunft von Pasternack geht die Stadt davon aus, ihn bis spätestens Ende Februar zu erhalten. Erst dann stehe fest, wie lang die Mängelliste der Prüfer ist, die die Mangfallbrücke unter anderem auf Rostschäden, Betonabplatzungen und Risse inspizierten und daraus Rückschlüsse auf ihr aktuelles Sicherheitsniveau ziehen.
Erst wenn man deren Erkenntnisse ausgewertet habe, ließen sich nähere Angaben zum Umfang der erforderlichen Baumaßnahmen und zu den zu erwartenden Kosten machen, so Pasternack. Die Pressesprecherin schätzt, dass dies nicht vor Juni 2026 der Fall sein dürfte.
Im kommenden Jahr stehen übrigens 16 Brückenprüfungen im Stadtgebiet an. Die Arbeit der Fachleute verteuert sich laut Kostenschätzung, obwohl zwei Brücken weniger als dieses Jahr unter die Lupe genommen werden müssen.
Bezifferte Bürgermeister Stephan Schlier die im Jahr 2025 anfallenden Prüfkosten mit rund 25.000 Euro, rechnet er im nächsten Jahr hierfür mit Ausgaben in Höhe von etwa 30.000 Euro.