Stephanskirchen – Die Jungbauernschaft Stephanskirchen hat mit einem Instagram-Video das Internet erobert und generiert damit Aufmerksamkeit für ihre Veranstaltung „Festzelt 2026“ (20. bis 25. Mai 2026). Der Clip, in dem drei junge Männer eine Ladung „Gülle“ aus einem landwirtschaftlichen Fahrzeug abbekommen, entwickelte sich über Nacht zum viralen Erfolg.
Spontane Idee
mit Selbstironie
Im Mittelpunkt des Videos stehen Paul Dandelberger, Fabian Kerschbaumer und Johannes Lindner. Das Szenario ist so simpel wie effektiv: Eine Gülledusche trifft das Trio in seinem betagten Peugeot Cabrio völlig unvorbereitet und hinterlässt ein völlig verschmutztes Fahrzeug samt Besatzung. „Die Idee ist ganz spontan beim Gülleausfahren entstanden“, verrät Johannes Lindner. Die Umsetzung erfolgte unmittelbar darauf: Laut Paul Dandelberger vergingen von der „Initialzündung“ bis zum fertigen Dreh gerade einmal 24 Stunden. „Damit keine Missverständnisse aufkommen: Bei der flüssigen Ladung handelte es sich nicht um reine Gülle, sondern um Biogas-Gärreste“, stellt Paul Dandelberger klar. Die „Gülle-Dusche“ hatte mit etwa 36 bis 38 Grad eine angenehme Temperatur, sodass niemand beim Dreh frieren musste.
Nach dem Dreh machte die Crew bei der Reinigung kurzen Prozess, wie der Vorsitzende der Jungbauern, Stefan Salminger, berichtet: „Das verschmutzte Cabrio wurde mit einem Hoflader auf die Seite gekippt und mit einem Dampfstrahler ausgewaschen. Die drei Jungs wurden zunächst mit einem Gartenschlauch abgespritzt und duschten sich anschließend warm ab.“ Das Hauptziel der Kampagne war laut Fabian Kerschbaumer: „Das Fest auf humorvolle Weise bewerben und so viele Menschen wie möglich erreichen.“
Weitere Aktionen
sind angekündigt
Für die kreative Idee erhielt der Verein bisher ausschließlich positives Feedback von den Vereinsmitgliedern. Einige Instagram-User kommentierten wie folgt: „Jungs, keine Ahnung, wie weit ich fahren muss, aber mein Kommen habt ihr euch verdient!“ oder einfach nur: „Ich muss da hin!“ Den kritischen Stimmen im Netz begegnen die Jungbauern gelassen.
Angespornt durch die positive Resonanz, kündigte Fabian Kerschbaumer an, dass die Netzwelt auf weitere Aktionen gespannt sein darf.