Au – Beim diesjährigen „Advent beim Troger“ wurde eindrucksvoll sichtbar, was möglich ist, wenn sich viele Auer Vereine zusammentun. Neun Gruppen – von den Kindergärten über die Auer Dirndl, Au Kultur, Jugend 2.000, die Auer Musi und den Männergesangverein bis hin zu den Pfadfindern, dem Kinderchor St. Martin und dem Trachtenverein – gestalteten gemeinsam ein vielseitiges Programm, das in der Adventszeit zahlreiche Besucher anzog.
Den Auftakt bildete der Adventsmarkt der Auer Kindergärten, die ein vielfältiges Angebot unter dem Motto „Mitanand in de stade Zeit“ für Groß und Klein bereitstellten. Musikalisch wurde es beim Weihnachtslieder-Singen mit Ernst Schusser und beim Weihnachtssingen des Männergesangvereins sowie mit den Weisenbläsern der Auer Musi. In der letzten Adventswoche verwandelte sich das Trogerhaus in eine offene Künstlerwerkstatt für Kinder und Jugendliche. Zudem veranstalteten die Auer Dirndl eine Christmas-Party. Am vierten Adventssonntag rief Georg Impler Kindheitserinnerungen wach mit der Veranstaltung „Heiligabend in Hummelhausen“, die musikalisch untermalt wurde. Mit einem Sonnwendfeuer, dem Kinderchor St. Martin und der Weihnachtsgeschichte „Die vier Kerzen“ ging der Advent beim Troger schließlich zu Ende.
Besonders deutlich wurde dabei, welche Rolle das Trogerhaus künftig für die Gemeinde spielen kann. Wieder fanden sich Menschen unterschiedlichster Altersgruppen und Hintergründe am Trogerhaus ein, nutzten die Gelegenheit zum Austausch und genossen die Gemeinschaft an diesem besonderen Ort.
Die positive Resonanz zeigt, dass hier ein Ort entsteht, der weit mehr sein kann als Veranstaltungsfläche – ein echtes Herzstück von Au, getragen von den Vereinen und offen für die ganze Bevölkerung.
Mit Blick auf die Zukunft setzen die Vereine ein weiteres Zeichen: Ein Großteil der Einnahmen fließt in das Projekt „Trogergarten für Jung und Alt“, das im kommenden Jahr starten soll. Damit wird der Gedanke des Miteinanders konsequent weitergeführt und das Trogerhaus als Ort der Begegnung weiter gestärkt. Konrad Kriechbaumer