Lebensgroße Figuren ziehen Blicke auf sich

von Redaktion

Auch nach Weihnachten zieht ein großes Kripperl in der historischen Schäffer-Gruft in Ostermünchen die Blicke auf sich. Die Figuren können noch bis in die Neujahrstage bestaunt werden – und auch die Gruft selbst ist einen Besuch wert.

Ostermünchen – Der Heilige Abend ist zwar schon vorbei, noch aber lenkt ein großes Kripperl in Ostermünchen die Blicke auf die magische Nacht. Maria und Josef in Lebensgröße mit dem Jesuskind in einer Krippe sind in der Schäffer-Gruft am alten Friedhof von Ostermünchen, unmittelbar hinter dem Kriegerdenkmal, zu sehen.

Ein Ort, mit
besonderer Geschichte

Immer wieder, nicht nur nach Gottesdiensten, kommen die Bürger an diesen Ort und bestaunen nicht nur das Kripperl.

Auch die Gedächtnishalle der Familien Dyrhoff-Schäffer-Schuster ist für sich alleine schon einen Besuch wert. Geheimrat Dr. Anton Dyrhoff war Professor an der Universität München und zog 1905 nach Ostermünchen. 1931 ließ er diese Gruft bauen.

In der Gemeinde-Chronik heißt es, dass das große Fresko dem Kunstmaler Walter Geffken zur Ausführung übergeben wurde. Dargestellt wurde der leidende Christus, mit weit ausgestreckten Armen die ganze Welt umfassend. Unter dem Kreuz stehen nicht, wie üblich, biblische Gestalten, sondern Männer, Frauen und Kinder aus der Pfarrei Ostermünchen.

Das Kripperl kann bis in die Neujahrstage besucht werden. Werner Stache

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