21-Millionen-Euro-Projekt liegt voll im Plan

von Redaktion

Das größte Bauvorhaben der Stadt Bad Aibling nimmt Gestalt an: Der erste Abschnitt des 21 Millionen Euro teuren Feuerwehrhausumbaus liegt im Zeit- und Kostenplan, die nächsten Etappen des Großprojekts stehen bereits bevor.

Bad Aibling – Die Sanierung und Erweiterung des Feuerwehrhauses in der Heubergstraße ist derzeit das größte Bauvorhaben der Stadt Bad Aibling. Nach aktueller Kostenschätzung muss sie 21 Millionen Euro für die insgesamt drei Bauabschnitte in die Hand nehmen, in die die Maßnahme unterteilt ist.

Neuer Komplex
an der Nordseite

Ziemlich weit fortgeschritten ist bereits der erste Bauabschnitt, der die Errichtung eines neuen Gebäudekomplexes auf der Nordseite des Grundstücks umfasst. Nach Auskunft von Franziska Pasternack, der Pressesprecherin der Stadt Bad Aibling, stehe der Rohbau mittlerweile. Der Einbau der Fenster, die Dachdeckerarbeiten am Gebäude, die Montage der Tore sowie die Installation der Fußbodenheizung seien ebenfalls erledigt.

„Im kommenden Jahr sind noch das Verlegen der Fliesen, die Malerarbeiten und der Einbau der Innentüren vorgesehen“, so Pasternack. Knapp fünf Millionen Euro verschlingt dieser Teil der Gesamtmaßnahmen. Die Pressesprecherin kann zu Beginn des neuen Jahres mit einer erfreulichen Nachricht aufwarten. „Der vorgesehene Zeit- und Kostenplan werde eingehalten.“

An der weiteren Planung der Stadt hat sich nichts geändert. Im Februar 2027 soll der zweite Bauabschnitt in Angriff genommen werden. Er sieht unter anderem den Rückbau der Interimszelte vor, in denen derzeit Gerätschaften der Feuerwehr untergebracht sind. Anschließend wird der westliche Teil des Hauptgebäudes abgebrochen. Wenn der Bestand des verbleibenden Gebäudeteils gesichert ist, wird der geplante Erweiterungsbau in Angriff genommen. Für den zweiten Bauabschnitt kalkuliert die Stadt mit Kosten in Höhe von 7,53 Millionen Euro.

Im Herbst 2028 soll die Endphase des Bauvorhabens starten, die die Entkernung und Sanierung des restlichen Hauptgebäudes vorsieht. Hierfür rechnet die Stadt mit Kosten in Höhe von 8,73 Millionen Euro.

Bereits zu Beginn der Bauarbeiten hatte Bürgermeister Stephan Schlier darauf hingewiesen, dass die sich über mehrere Jahre erstreckenden Baumaßnahmen der Feuerwehr einiges abverlangten. So seien einige interne Umzüge erforderlich. Dass die Wehr den Übergangslösungen, die Flexibilität erforderten, offen gegenüberstehe, dafür dankte das Stadtoberhaupt ihr ausdrücklich.

Vorfreude beim
Bürgermeister

„Am Ende dieser Etappen steht ein Feuerwehrhaus, auf das ganz Bad Aibling stolz sein kann. Es wird für Jahrzehnte einen verlässlichen Betrieb gewährleisten“, zeigt sich Schlier überzeugt.

Zufrieden mit dem Fortgang der Bauarbeiten ist Kommandant Reinhard Huber. „Es läuft alles nach Plan. Auch die Kommunikation mit der Stadt ist sehr gut“, sagt Huber. Der Zug fahre auf jeden Fall in die richtige Richtung. „Hoffen wir darauf, dass er nicht aufgehalten wird“, so der Kommandant.

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